Teil eines Werkes 
2: Über Wolle im Allgemeinen und über die Englischen Vließe insbesondere. 2
Entstehung
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zogen worden, daß ich wirklich einige Maͤnner kennen gelernt habe, die bloß von ihrem Sold als gemeine Sol⸗ daten ſich ein nothduͤrftiges Vermoͤgen eruͤbrigt haben, was zur Befriedigung jedes Lebensbeduͤrniſſes in ihrer Heimath hinreicht.

Dieß ſind alſo die Umriſſe von dem Charakter des Volks, fuͤr das Ihr einen Zufluchtsort bereiten ſollt. Sie ſind die tuͤchtigſten Seeleute in der Welt und ſtoßen, obgleich von Salzwaſſer durchweicht, mit der groͤßten Gelaſſenheit in offenen Boten durch die Wellen. Sie ſind ſo an Mangel gewoͤhnt, daß viele von ihnen heute nicht wiſſen, wovon ſie morgen leben werden. Diejenigen, welche das Bereiten des Kelp tonnenweiſe uͤbernommen haben, harren Tag und Nacht dabei aus, bis die Zeit aus iſt, und man weiß kaum, von was viele von ihnen leben. Sie ſind ausdauernd in der Arbeit, bearbeiten den Boden mit dem gekruͤmmten Spaten und erzielen Ernten, wo kein anderer Menſch dergleichen unternehmen wuͤrde. Sie ſind ihren Vorgeſetzten im aͤußerſten Grade unterwuͤrfig und folgſam; und obgleich aͤußerſt unwiſſend, beſitzen ſie dennoch gute natuͤrliche Faͤhigkeiten. Sie ſind brav, ehrgeizig und reizbar, und in der That ſcheinen die meiſten ihrer Laſter, oder vielmehr Fehler, auf verbor⸗ gene Tugenden gegruͤndet zu ſeyn. Sicherlich koͤnnten ſolche Menſchen zu nuͤtzlichen Mitgliedern der Grafſchaft gemacht werden; aber was nuͤtzen ſie gegenwaͤrtig?

In Geſpraͤchen mit den unter ihnen wohnenden Steu⸗ erbeamten(tacksmen!) und Geiſtlichen, denen gewiß das richtigſte Urtheil uͤber des Volks Charakter und Nei⸗ gung zuſteht, erwaͤhnten manche dieſen, manche einen

andern Vahl i Weitert der gan küſtenw Und zwe ſen Pl Eigentt Ruten ſollten offentl in den Untern Hüuſs Man in ei daſell Milch des h erſtern waͤhte dieuͤb Geld, emal handen lch de eine E Statt