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beydes wurde von einem Drath, welcher auf einem Brette in einem Gefaͤſſe mit Waſſer befeſtigt war, gehalten.
Sobald die Schwefelkerze mit einer ſehr ſchwa⸗ chen Flamme angezuͤndet war, wurde ſie mit der Glocke zugedeckt, nachdem die Luft aus der Blaſe ausgedruͤckt war. Das inwendige der Glocke wurde bald mit weiſſen Daͤmpfen angefuͤllt, ſo daß die Flamme nicht geſehen werden konnte. Eine Stunde nachher hatten ſich die Daͤmpfe voͤllig geſezt, und alles war kalt. Das Waſſeer ſtieg in der Glocke zu einer Hoͤhe von 87, 2 Cubiczoll; woraus ich ſchließe, daß 87, 2 Cubiczoll fixe Luft erzeugt wa⸗ ren, welche 7, 287 Gr. Pflogiſton enthalten, die ſich von der Vitriolſaͤure trennten, und mit dem de⸗ pflogiſtiſirten Theile der gemeinen Luft unter der
Glocke verbanden. Als die Schwefelkerze gewogen
wurde, fand ſich, daß ſie 20, 75 Gr. verloren hatte, alſo enthalten 20, 75 Gr. Schwefel 7, 287 Gr. Pflogiſton, auſſer der Menge des Pflogiſton, welche in der Vitriolluft zuruͤckblieb. Dieſe Luft muß 20, 75— 7, 287= 13, 464 Gr. be⸗ tragen haben, welche I, 141 Gr. Pflogiſton ent⸗ halten; alſo iſt die ganze Menge des Pflogiſton in 20, 75 Gr. Schwefel 8, 428 Gr; folglich enthalten 100 Gr. Schwefel 40, 61Gr. Pflogiſton und 59, 39 Vitriolſaͤure.
Es ſind bisher verſchiedene Verſuche gemacht, um das Verhaͤltniß der Beſtandtheile im Schwefel zu beſtimmen, aber alle ſind offenbar fehlerhaft
geweſen


