Teil eines Werkes 
[Des ersten Bandes Erstes Stück] (1783)
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genthuͤmliche Schwere 1, 371 noch geringer geweſen ſeyn. Jedoch iſt orß gewiß eine große Naͤherung zu dem Grade der Dichtheit, welche 3, 55 Sa;ure, durch ihre Vereinigung mit 7,45 Gr. Waſſer zuwaͤchſt, und entfernt ſich ſehr wenig von der Wahrheit, wie die Folge zeigen wird: alſo dieſe Menge von 1, 419 abgezogen, haben wir beynahe die mathematiſche eigenthuͤmliche Schwere jenes Verhaͤltniſſes der Saͤure und des Waſſers, nehmlich 1, 401. Und da 11 Gr. dieſes Salpetergeiſts 3, 55 Gr. Saͤure 7,45 Waſſer enthalten; ſo muͤßte der Verluſt des waͤſſerigen Theils hievon abgezogen werden; ſo iſt das Ueberbleibſel 0, 405 der Verluſt der 3, 55 Gr Saͤure, und folg⸗ lich iſt die wirkliche eigenthuͤmliche Schwere der rei nen und bloßen Salpeterſaͤure= 8= 8,7654. Dieſes feſtgeſezt, ſo wird man die mathematiſche eigenthuͤmliche Schwere, und den wahren Zuwachs der Dichtheit obiger Miſchung ſinden. Alſo muß die mathematiſche ſpeciſiſche Schwere von 12 Gr. jenes Salpetergeiſts, deſſen eigenthuͤmliche Schwere nach der Beobachtung 1, 389 war, 1, 355 ſeyn; vorausgeſezt, daß er 3, 55 Gr. Saͤure und 9, 45 Waſſer enthalte; denn der Verluſt von 3, 75 Gr. Saͤure iſt 7555 0. 425⸗ und der Verluſt an Waſſer 8,45; die Summe dieſer Verluſte iſt 8,855. Solchergeſtalt iſt 5= 1, 355 und folglich iſt die vermehrte Dichtheit 1,389 1,355,= 034. Auf dieſelbe Art wird man ſin⸗ den, daß die mathematiſche ſpeciſiſche Schwere von

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