Teil eines Werkes 
[Des ersten Bandes Erstes Stück] (1783)
Einzelbild herunterladen

18

den, und von der eigenthuͤmlichen Schwere des Sal⸗ petergeiſts, deſſen wirkliche mathematiſche ſpeciſiſche Schwere ſich dann zeigen wird, abgezogen werden. Ich bemuͤhete mich, dieſes durch die Vermiſchung verſchiedener Theile Salpetergeiſts und Waſſers zu bewirken, indem ich beobachtete, wie viel der Raum, welchen dieſe vereinigte Maſſe einnahm, geringer war, als der, welchen die Maſſen jede fuͤr ſich ein⸗ nahmen; aber ich konnte nie zu einem hinlaͤnglichen Grade von Genauigkeit kommen. Die folgende, ob⸗ gleich nicht voͤllig genaue Art, fand ich mehr befrie⸗ digend. 12 Gr. Salpetergeiſt, deſſen eigenthuͤm⸗ liche Schwere nach der Beobachtung 1, 389 war, enthielten, wie ich nach dem vorhergehenden Ver⸗ ſuche vorausſezte, 3, 55 Gr. Saͤure und 8, 45 Waſſer: denn wenn die eigenthuͤmliche Schwere der reinen Salpeterſaͤure 11, 872 waͤre; ſo muͤßte die eigenthuͤmliche Schwere dieſer Maſſe von Saͤure und Waſſer 1, 371 ſeyn; denn der Verluſt von 3, 55 Gr. Saͤure ſollte o, 299 ſeyn, und der Verluſt von Waſſer 8,45; die

1 2

Summe des Verluſts 8, 749= 1, 371; aber wie ich ſchon geſagt habe, die eigenthuͤmliche Schwere war nach der Beobachtung 1, 389, alſo war die vergroͤßerte Dichtigkeit in dieſem Falle we⸗ nigſtens 0,018, die Differenz zwiſchen 1,380 und 1, 371. Ich ſage wenigſtens; denn da die eigenthuͤm⸗ liche Schwere 11, 872 gewiß zu hoch war; ſo war der Verluſt von 3, 55 Gr. Saͤure gewiß zu geringe; und waͤre er geoͤßer geweſen, ſo wuͤrde die mathematiſche ei⸗ gen⸗

9 5 folgli ,,35 den, d