Teil eines Werkes 
Des ersten Bandes Zweytes Stück (1785)
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Farbe durchdrungen und zum Theil mit einem aus⸗ nehmend feinen Silberſtaube uͤberdeckt war, welcher ſchwerlich abgeſchabt werden konnte. Das Ruͤck⸗ bleibſel von dem Silber war vollkommen weiß und frey von Saͤure, aber nicht in einen Kumpen zu⸗ ſammengeſchmolzen; und da es geſammelt wurde, wog es 94 Gr.; es waren alſo 26 Gr. verloren; das iſt, ſublimirt oder verglaſet: aber von dieſen 26 Gr. waren 9 Gr. Kupfer,(denn 100 Gr. Probe⸗ ſilber enthalten 2x Kupfer); alſo blieben nur 17 Gr. reines Silber nicht reducirt, indem ſie entwe⸗ der ſtaͤchtig gemacht oder verglaſet waren. Die ganze Menge des reinen Silbers in 120 Gr. Pro⸗ beſilber betraͤgt 1 Gr.; wenn alſo IIr Gr. rei⸗ nes Silber, wegen ihres Verluſts an Phlogiſton, 17 verlieren; ſo ſollten 100 Gr. reines Silber 15, 3 verlieren; und nach obiger Tabelle ſollten 1§, 3 Gr. Silber 0, 94s von einem Gran Phlogiſton enthalten. Wir wollen nun ſehen ob dieſe Menge von Phlogiſton mit der, welche 100 Gr. reines Sil⸗ ber durch die Aufloͤſung in Salpeterſaͤure wirklich verlieren, uͤbereinſtmmt. 100 Gr. reines Silber geben, wie ſchon geſagt iſt, 14 Cubiczoll Salpe⸗ terluft, welche nach meiner Berechnung 6, 038 von einem Gran Phlogiſton enthalten, welches von 0, 945 nur um 8s verſchieden iſt. Der nicht redu⸗ cirte Theil des Silbers betrug 15, 3 Gr. und nach der Berechnung(was es wegen des Verluſts des Phlogiſtons, welches in der Salpeterſaͤure enthalten iſt, betragen ſollte,) wuͤrde es 14 Es von einem Gran betragen; ein gewiß unbedeutender Unterſchied. E 5 In