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4) Die Vortheile dieſer Wiſſenſchaft in der Un⸗ iä, terſuchung der mineraliſchen Waſſer, und in Pro⸗ Vſn birung der Erze, ſind in der gelehrten Abhandlung, und welche uns der beruͤhmte Herr Bergmann uͤber 98 dieſe Gegenſtaͤnde, kuͤrzlich gegeben hat, hinlaͤng⸗ ie,
lich bewieſen. Und ich kann noch hinzuſetzen, daß gu die Wiſſenſchaft von der Menge der Saͤure, welche auf zur Aufloͤſung verſchiedener metalliſcher Subſtanzen,. erfodert wird, uns zugleich ein neues Licht giebt, bi G um dieſelben von einander, und die reinern von d ihren Zuſatzen, zu unterſcheiden, und uns auch in 71 einigen Faͤllen von der Menge und Beſchaffenheit in des Zuſatzes unterrichtet. So erfodern 100 d Theile reines Silber weniger Salpeterſaͤure zur n Aufloͤſung als 100 Gr. Probeſilber: ſo koͤnnen wir mi auch, wenn wir im Salzgeiſt irgend eine metalli⸗ de ſche Subſtanz aufloͤſen, wißen, ob ſolche das kleinſte mi Theilchen Silber, Quekſilber, oder Arſenik enthal⸗ x; te, weil dieſe faſt unaufloͤsbar darinn ſind; oder bend ob Spießglas, Kobold, Nickel, oder Wismuth in h der Miſchung vorhanden war, wovon ſie ebenfalls it nur ein geringes Verhaͤltniß aufzunehmen vermoͤ⸗ 1
gend iſt.
Aber der Endzweck, worauf ich ſzulezt haupt⸗ di ſaͤchlich mein Augenmerk gerichtet hatte, war die ber Grade der Verwandſchaft oder Anziehung, welche ni zwiſchen den mineraliſchen Saͤuren ſtatt finden, und niſ die verſchiedenen Subſtanzen, mit welchen ſolche kän
verbunden werden koͤnnen, feſtzuſetzen und abzu⸗ don meſſen: ein Gegenſtand von der aͤuſſerſten Wichtig⸗ de keit,


