248 ohne Bergütung zu übernehmen, ſind die hauptſäch- limMſien Bortheile für den“ vererbpachtenden Theil,
.
welche der erbpachtende in Nükſiche des großen Vorz zugs eines fortdauernden Beſites, dennoch in größerer Maaße, als ein Zeitpächter, übernehmen Fann. NRathſant wird in den meiſten Fällen die Vererb- pachtung derjenigen Geundſtüde und Nußungen ſeyn, welche in keiner nothwendigen uninittelbaren Verbin- dug mit der Hauptwirthſc<haftsrubrif ſtehen, ihrer Natur nac<h Feiner ſonderlichen Verbeſſerung fähig, dabei überhaupt von mittelmäßigem Ertroge und dens? noh verhältnißmäßig Foſtbar in der Unterhaltung ſind, z. B. Mühlen, einzelne Fleine Höfe und Grund: ſtüFe, E<hmieden, Krüge(d, h. Gebäude und Grund- ſtüXe der Krüge mit Borbehalt des Sc<hankdebits) tc, Ob eine Bererbpachtung in Betreff größerer Der- finenzien und ganzer Landgüter rafthjam ſey, hängt freilicm ſehr von den Umſtänden ab. Bei Gütern von mittelmäßigen Umfange, und die ſchon auf einen ge- wiſſen Punkt einer vollFommenen- Cultur gebracht, bei denen alſo weſentliche Beibeſſerungen nicht eben mehr anzubringen ſind, oder bei abgelegenen in Ber- fall gerathenen Grundſtücken, deren Retabliſſements-
Foſten der Beſiger zu ſcheuen UrſaGß hat, Fann die
Erbverpathtung unter annehmlichen Bedingungen ſehr
5
ziyeämäßig und vortheilhaſt ſeyn, Es iſt gewiß kein
übler Nath, ſtatt der zu großen, die Kräfte des thätig:*
„ſten Mannes in Anſehung gehöriger Bewirthſc<aftung
und Aufjicht off überſteigenden Zritpachten, die Do-
mainen unter den gleich zu etwähnenden zwedmägi-
gen j) Erbys ein[2 (Comb bleibe ißt 19 ter ſo. dem Zi den, u eigenthü Juch if gnung
ſtand,
Zeiten=
Der


