Teil eines Werkes 
2 (1828) Wirthschafts-Plane und Entwürfe für die Rochsburgischen Wirthschaften für die Jahre 1803-1825 : nebst nachträglichen Bemerkungen über den Gang derselben in der letzten Zeit bis zu und nach dem Tode des Grafen Schönburg vom Herausgeber
Entstehung
Einzelbild herunterladen

r

ut; und rei woh Schiſe⸗ uch ſe

lig, we iſe,

thels⸗ den als iſchäfere rden jett cl. Mi⸗

Futter Awen⸗ auch mit Dieſes aus be⸗ ings war en Schafe ttelfrohne thlr. pro bei der nmel un zaar. tes, und u halten, uchtſchi⸗ durchau verkauf eine gan

el, die im r Spühlig, und wit

8

uͤber die Rochsburger Wirthſchaften. 801

kleine Zahl, nicht mehr verkauft worden ſind,) vielmehr alles Merzvieh der Stamm- und der Triftſchaͤferei zu dieſen neuen Zuchtſchaͤfereien beſtimmt wurde; indem man, wie wir ſchon in Nr. 1. Bd. I. ſagten, die Rochsburgiſche Schafrage ſich fer⸗ ner eigenthuͤmlich erhalten, und nicht weiter noch verbreiten wollte. Doch muß im J. 1822 und 1823 der Schafverkauf noch ganz beſonders ſtark gegangen ſeyn; wie ich wenigſtens aus dem abnehmen muß, was ich von hieruͤber noch abgeſchloſſenen Contracten damals in Rochsburg hoͤrte, und von daher erfuhr, und wie ich auch fruͤher hier angegeben habe, Th. J.

d) Brandtweinbrennerei in Berthelsdorf und Mittelfrohne.

Endlich war es denn auch zur Ausfuͤhrung des ſchon vielfach in dieſen Blaͤttern und ſeit mehreren Jahren erwaͤhnten und ge⸗ hegten Projects der Anlage einer Brandtweinbrennerei gekommen; und zwar ſowohl zu Berthelsdorf, als zu Mittelfrohne.

Vom Loſten Sept. bis 15ten Junius wurden taͤglich in

Berthelsdorf 22, in Mittelfrohne 27 Sack Kartoffeln à 139 Pfd verbrannt, und viel Brandtwein davon gewonnen.

In Mittelfrohne wurde uͤbrigens auch der Weitzen zu einem trefflichen, in der Gegend ſehr beliebten, Doppelbier, und die Gerſte zu einem ebenfalls ſehr geſuchten Bier verbraut; und ſo ſich gegen die Unbill der damaligen wohlfeilen Getreidepreiſe ſehr vortheilhaft geſichert.

2) Vom Jahre 1824

kann ich nur aus brieflichen Mittheilungen des Hrn. Grafen vom 4ten Maͤrz und 21ſten Mai 1824 anfuͤhren: daß die Schaͤfe⸗ reien auf ſaͤmmtlichen Guͤtern, incl. Mittelfrohne, jetzt aus circa 3500 Stuͤck beſtanden, oder wenigſtens, dieſer Angabe nach, beſtehen ſollten*): wovon ſich befinden ſollten

*) Nach einer, ſpäter in den Papieren gefundenen, ſchon im Aufſatz Nr. 1. Bd. I. S. 34 erwähnten Angabe vom 18ten Februar 1825, waren damals wenigſtens in Wirklichkeit nicht ſoviel vorhanden, und jene Zahl alſo nur projectirt geweſen.