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des Grafen H. E. v. Schoͤnburg. 289
Ueberſicht. Feldwirthſchaft 5696 Rthlr. Schaͤfereien 12668— Summa 18364 Rthlr. alſo wirth⸗ ſchaftliche Einnahme. Wir haben noch 1764 Centner Heu in Anſchlag zu bringen, à 12 Gr., Summa 882 Rthlr. Wir koͤnnen aber davon nicht mehr rechnen, als 82 Rthlr., indem 800 Rthlr. fuͤr Erſatz des wegfallenden Froͤhnerholzes zuruͤckbehalten werden. Die Annahme dieſes Heu⸗Ueberſchuſſes iſt uͤbrigens voll⸗ kommen begruͤndet; indem nicht mehr, als 30 Centner Pro Acker der Lehdenwieſen dazu erforderlich ſind. Die noͤthige Duͤngung erhalten wir 1) fuͤr die Rochsburger Knechtefelder von 700 Stallſchafen, zu 1½ Fuder, mit 1050 Fuder. 2) Vom Vorwerk mit... 150—
Summa 1200 Fuder. Da nun alle Jahre 26 Acker beduͤngt werden; ſo erhaͤlt jeder dieſer Aecker 40 Fuder. 2) Die Froͤhnerfelder
werden nur im éten Jahre mit Duͤnger verſehen, und erhalten im 3ten Jahre Kalk.
Von 900 Triftſchafen, zu 4 Fuder, bekommen wir hierzu 675 Fuder. Mithin erhaͤlt jeder Acker, deren 12 im Jahre beduͤngt werden, 56 Fuder.
3) Berthelsdorf
hat von 1050 Schafen zu erwarten 1575 Fuder. Davon wer⸗
den jaͤhrlich beduͤngt 34 Acker, deren jeder alſo erhaͤlt 46 Fu⸗ der*).
burgiſchen Schafes bei 32 Rthlr. Wollpreis, und 3 Rthlr. pro Stück Merzvieh, die ich bei dieſen Papieren fand, kann ich nicht unterlaſſen, als Anhang hier noch beizufügen. Anm. des Herausg. *) Beigeſchrieben iſt ſpäterhin: „durch 154 Schafe mehr 6 Fuder, Summa 52 Fuder.
Anm. des Herausg. Schoͤnburg. Wirthſch. II. 19


