Teil eines Werkes 
2 (1828) Wirthschafts-Plane und Entwürfe für die Rochsburgischen Wirthschaften für die Jahre 1803-1825 : nebst nachträglichen Bemerkungen über den Gang derselben in der letzten Zeit bis zu und nach dem Tode des Grafen Schönburg vom Herausgeber
Entstehung
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des Grafen H. E. v. Schoͤnburg. 7

worin die Erdaͤpfel zu liegen kommen, mit dieſem Kalkgemiſch beſtreut wird. Zum Beiſpiel: rechnen wir 36 Fuder Duͤngung auf einen Scheffel Korn-Ausſaat; ſahaben wir zwoͤlf Fuder Erde ohne den Kalk noͤthig. Von letztern wuͤrden 9 Fuder eine ſtarke Duͤngung fuͤr 1 Scheffel Kornland ſeyn. Wir brauchen daher nur 3 Scheffel zu unſerm Gemenge; alſo in Allem 12 Scheffel Erde und 8. Kalk.

Sollte die Erde, wie vorauszuſehen, bald erſchoͤpft wer⸗ den, ſo muͤßte eine gewoͤhnliche Kalkduͤngung auf die rauhe Fur che der Erdaͤpfel, ehe ſolche eingeegget wird, angewendet werden, wenn naͤmlich dieſe gelben Wuͤrmer ihre Verwuͤſtungen fortſetzen.

Dafern die Convenienz der haͤuslichen Wirthſchaft es erlaubt, duͤrfte es allerdings nuͤtzlich ſeyn, mit Hafer und Gerſte nach dem Nuͤbſen zu wechſeln, d. h. einmal Hafer, und dann Gerſte zu ſaͤen. Eben ſo muͤſſen die Soͤmmerungen nach dem Ruͤb ſen mit Kohlruͤben, Ruͤben ꝛc. abwechſeln. Man koͤnnte auch Gerſte, Buchweitzen ꝛc. ſaͤen, oder auch Erbſen; Alles zu gruͤ⸗ nem Futter.

Nach dieſer Einrichtung haben wir alſo, den ſechsten Theil der Felder in Rochsburg zu 13 Peniger Scheffel angenom⸗ men,

13 Scheffel Ruͤbſen, 13 Hafer, 13 Korn. Summa 39 Scheffel Getreidefruͤchte.

13 Scheffel Klee, 13 Erdaͤpfel. Summa 26 Scheffel zur Winterfuͤtterung. Summa 13 Scheffel Erbſen zur Sommerfuͤtterung, 13 Soͤmmerungen auf der Ruͤbſenſtoppel. Summa 26 Scheffel. wozu koͤmmt:

1) die Wieſen⸗Behutung von und nach der Heuerndte; 2) die Ruͤbſenſtvppel;