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7 Jffund Loth.
des Grafen H. E. v. Schoͤnburg. 1813. 14. 289
Jahr 1813 und 1814.
Ddie einſchuͤrige Schur gab diesmal(1818) im Durch⸗ ſchnitt 3 Pfund geſchwemmte Wolle vom Schaf.
Die Haferfuͤtterung iſt zur Vervollkommnung der Rage— bei den Laͤmmern— ganz unerlaͤßlich. Es iſt aber ſehr rathſam, ihnen Hafer in Verbindung mit Haͤckerling, und im Herbſt nach und nach mit Erdaͤpfeln und Ruͤben zu geben, damit der Ueber⸗ gang zu dem gewoͤhnlichen Futter dadurch erleichtert und jeder Abfall der Zunahme dadurch verhindert werde.
Die Schafſchur in Rochsburg war dies Jahr viel beſſer, als in Berthelsdorf. Die zweijaͤhrigen Staͤhre gaben dort im Durchſchnitt das Stuͤck 4 Pfund 8 Loth, wenn die Hammel hier im Durchſchnitt das Stuͤck nur 2 Pfund 24 Loth gaben.
Mein Bruder und ich leiden dieſes Jahr(Juni) einen ſehr großen Verluſt auf der gemeinſchaftlichen Schaͤferei,— auf 1500 Rthlr.,— indem 150 Stuͤck Jaͤhrlinge an der Faͤule geſtorben ſind. Dies iſt aber kein reines Ungluͤck: denn es konnte recht gut vermieden werden. Aufmerkſamkeit auf dieſe Thiere war Pflicht; eben ſo ſehr, als auf Schaͤfer und Knechte. Letz⸗ tere wuͤrde bewirkt haben, daß dieſe Leute keine Fehler begangen haͤtten; und wenn dies doch geſchehen waͤre, ſo wuͤrden wilde Kaſtanien, von dem Augenblick an gebraucht, da man bloße Haut bemerkte, gewiſſe Huͤlfe geſchafft haben.
Jahr 1815.
Durch ein Verſehen des Schäfers waren mehrere Zeitſchafe in Rochsburg zugekommen. Den 24ſten Junius 1815 erſchien das erſte Lamm, und weder Mutter noch Laͤmmer erhielten an— dere Nahrung, als gruͤnen Klee. Dabei ſind Letztere recht gut gerathen, ohne daß man einen Unterſchied zwiſchen ihnen und den Haferlaͤmmern bemerken koͤnnen.
Schoöͤndurg. Wirthſch. I. 19


