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280 Oekonomiſches Tagebuch
Nach vollendeter Waͤſche ſoll der Durchſchnitt des Ertrags hier aufgefuͤhrt werden, und dann wird ſich auch erſt das Ver⸗ haͤltniß der Rochsburger Schafe zu den uͤbrigen beſtimmen laſſen.
Die projectirte Einrichtung mit der Beſtellung und mit der Ochſenfuͤtterung,— wodurch der ganze Futter⸗Erbau der Schaͤ⸗ ferei zugetheilt wird,— kann dabei eine betraͤchtliche Vermeh⸗ rung des Schafbeſtandes,— ſo wie die reichlichere Fuͤtterung in Berthelsdorf und Mohsdorf,— eine Vermehrung des Woll⸗ ertrags bewirken.
Rochsburg, den 1ſten Nov. 1810.
Nach Beendigung der Waͤſche von der Herbſtſchur 1810 haben 145 Stein 8 Pfund 2 Loth zweiſchuͤrige ungewaſchene Wolle gegeben Summa 49 Stein 17 Pfund 14 Loth reine Wolle; mithin hat der Stein dieſer ungewaſchenen zweiſchuͤrigen Herbſtwolle,— mit Auslaſſung eines unbedeutenden Bruchs,— vom Stein gegeben Summa 7 Pfund 17 Loth. Wir hatten nach der Probewaͤſche nur angenommen 7 Stein 13 Loth; mithin iſt bei jedem Stein ein Ueberſchuß geweſen von 4 Loth.
Die Fruͤhjahrs-Schur 1811 hat vom Stein bei der Probewaͤſche gegeben:
1ſte Sorte 10 Pfund 13 Loth 2te— 9— 1— 3te— 9— 3—
28 Pfund 17 Loth.
Abgang beim Sortiren 18—
Bleiben Summa 27 Pfund 31 Loth; alſo im Durchſchnitt 9 Pfund 10½ Loth.
Hierzu die ſpeciellen Verzeichniſſe der wirklichen Wollſchuren
des
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