Teil eines Werkes 
Erster Band (1805)
Entstehung
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Ä he .) ne erworbene Fertigkeit, bloßs vermittelst ie \ seines natürlichen Verstandes und , br. 3” x sm seiner gewöhnlichen Kräfte verrich-. .’ 2 | ten kann. Immer ist jedoch auolı bey der 1 künstlichen Arbeit ein Theil für nichts weiter, alsnatürliche Arbeit zu rechnen. Ein Arbeiter, welcher Holz spaltet, oder Gassen rei- nigt, verrichtet eine blo(ls natürliche Arbeit. ‚Ein Schuhmacher, welcher ein Paar Schuhe verfertigt, d. verrichtet dagegen eine künstliche Arbeit. Doch d ist ein Theil seiner Arbeit allerdings natürliche hr oder einfache Arbeit,‘Das Wechseln und die Handhabung seiner VYerkzeuge, dies alles könnte se auch ohne erworbene Fertigkeit von einem jeden D Dritten verrichtet werden, Und in der That würde auch ein gewöhnlicher Arbeiter blofs vermittelst der j 1 Anwendung seiner narürlichen Kräfte, ein Paar se schlechte Schuhe hervorbringen, Das Vorzügli- Rh che aber in der Arheit des Schuhmachers besteht in der Fertigkeit, mit der er seine\Verkzeuge ke handhabt und in der daher entstehenden Vollkom- da menheit der verfertigten Schuhe, Und dieses Vor( zügliche seiner Arbeit ist wiederum nichts anders, P als die Frucht seiner erworbenen Fähigkeit, oder sei- ß nes Kunstkapirals, t k Sr 26,| : ın Angestreng- Endlich giebt es noch eine Art von Ar-. ni te Arbeit. 5:;= ä beit, die zwar von einem jeden Menschen il verrichtet werden kann, und in sofern al- n

lerdingsnatürlicheArbeit ist, abereinen aulserordentlichen Grad von An- strengung und Selbstverläugnung erfordert, Durch diese Arbeit, die wir angesirengte oder erzwungene Ar- beit nennen wollen, wird die Masse der

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