Teil eines Werkes 
Erster Band (1805)
Entstehung
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Staatsge- Ichrsanıkeit.

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bleiben. Bey fortschreitender Kultur aber sahen Herrscher und Unterthanen ein, dals die heilige Herrschergewalt nicht blols zur Erreichung jenes einfachen Zwecks hin- reiche; sondern auch noch zu einem an- dern Zwecke, nämlich zu gemeinschaft- lichem Wohlstande und Glückse- ligkeit führen könne. Späterhin fing man an, die Staatsverbindung), das Ver- hältnils zwischen Herrscher und Untertha- nen u.s. w. zum Gegenstande wissenschalft-

licher Untersuchungen zu machen.

ST.

So bildete sich allmählig die grofse, fürs Menschengeschlecht höchst, wichtige Wissenschaft aus, die wir Staatsgel ehr- samkeit, oder Politik nennen. Diese macht den Menschen in der Verbindung des Staats zum Gegenstande ihrer Be- trachtungen. Sie untersucht das Wesen des letzteren, bestimmt die Theile, aus welchen er besteht, und giebt die mannich- faltigen Mittel an, welche erfordert werden, um seine vorzüglichsten Zwecke: Sicher- heit, Wohlstand und Glückselig-

keit des Ganzen zu erreichen.

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