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jenes Werk den Unterricht junger Russen zunächst zum Zwecke hat. Ueberall habe ich mit bescheidner Freimüthigkeit gespro- chen. Ich habe die Sprache geführt, die einem nationalisirten Russen anstcht, der sich unter dem Schutze des besten Kaisers befindet.— Als Fremdling kam ich hier- her. Jetzt bin ich förmlich adoptirt und durch unzertrennliche Bande an mein neues Vaterland gebunden. Ich mufs mit meinen Mitbürgern alle Unannehmlichkeiten und Annehmlichkeiten desselben theilen. Für erstere bin ich keinesweges blind. Auch befremden mich solchenicht, da ich weils, dals kein Land davon’frey ist. Aber lieber verweile ich bey der Betrachtung der letzte» ren, und ich fühle mich von Enthusiasmus durchdrungen, wenn ich die Fülle von Reichthum und Macht in Gedanken über- rechne, auf welche sich den kommenden ‘Generationen inRulsland die Aussicht eröfl- net. Wie gern gebe ich in dieser Hinsicht der Schilderung meinen Beifall, welche ein wegen der Eigenschaften seines Kopfes und
Herzens gleich schätzenswerther Schriftstel-


