Vorrede
1 trage einenin der gelehrten Welt ausge- zeichneten Namen; allein für meine Person habe ich bisher noch nichts unternommen, um solchen zu verdienen. Gegenwärtig wa- geich den ersten Versuch. Nicht Ehrgeiz treibt mich dazu, sondern das Gefühl meiner Pflicht, und dieser Umstand mag mich ent- schuldigen, wenn mein Unternehmen mei- ne Kräfte übersteigt.— Vor ungelähr ei- nem Jahre ward mir von Sr. Excellenz, dem Herrn Geheimderath und Senateur von Mu-
rawiell”), meinem innigst verehrten Vor-
”%) Michail Nikititsch von Murawieff, entspros- sen aus einem edlen russischen Geschlechte, Ge- heimderath und Ritter mehrerer Orden, Sr. Exeel- lenz bekleidet das Amt eines Senateurs, Gehülfen des Ministers der Aufklärung, und des Kurators der Universität zu Moskwa, Ehemals war Herr von Mu- rawieff einer der Lehrer des jetzt regierenden Kaisers ‘und Er darf Sich rühmen, einigen Antheil an der Er- ziehung unseres Erhabenen Monarchen zu haben, Zu gleicher Zeit beschäftigte Sich Hr. von Murawieff mit literarischen Arbeiten mit dem ausgezeichnetsten
Erfolge. Die Liebhaber der schönen Wissenschaften *


