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Tab. I. Eine Hopfenpreſſe.
Sol Hopfen aufgehoben oder weit verſandt werden, ſo haͤngt die Bewah— rung deſſelben vorzuͤglich davon ab, daß er gut verpackt iſt, weil das aͤtheriſche Oel ſich ſonſt verfluͤchtigt, und der Hopfen dadurch einen be— traͤchtlichen Theil ſeiner Guͤte einbuͤßt. Ich habe deshalb im Braunſchwei⸗ giſchen, woſelbſt der Hopfenbau ſchon lange ſehr beruͤhmt geweſen, eine Hopfenpreſſe abgezeichnet, welche ich hier naͤher erklaͤren werde.
Fig. 1 zeigt die Preſſe von vorne. B. B. ſind zwei Fußſtuͤcke, verbunden durch die beiden Mittelſtuͤcke C. C., welche an jedem Ende mit einem Zapfen durch die Fußſtuͤcke gehen, und nach außen mit den Keilen M. M. verkeilt werden, wie an den Figuren zu ſehen iſt. Auf dieſen Fußſtuͤcken ſind die Staͤnder A. A. errichtet, welche mit einem Zapfen darin ſtecken, und außerdem mit Klammern verbunden ſind, die unten an den Fußſtuͤcken hinab und an beiden Seiten der Staͤnder hinauf gehen, zugleich auch von den Baͤndern IH. H. unterſtuͤtzt werden; ſiehe Fig. 2. D. iſt das Hauptſtuͤck, welches mit einem Zapfen an jedem Ende durch die Staͤnder A. A. geht, und in dieſe ebenfalls mit den Keilen N. N. feſtgekeilt wird. Durch das Hauptſtuͤck geht die Schraube E.; doch kann man auch ſtatt derſelben ein loſes Querholz I. I. mit 2 Schrauben K. K. haben, welches man unter das Hauptſtuͤck ſtellt. Auf den Fußſtuͤcken iſt ein Plan von Brettern gelegt, und auf dieſem ein aus 4 Stuͤcken beſte— hender Kaſten geſtellt, der an den Ecken mit einer Art auswendigen Ge—
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