Schrauben⸗Mutter geht, womit der Furchenzieher feſtgeſchroben und zugleich feſtgehalten wird. Die Fig. 5 zeigt dieſes von oben. Fig. 3 zeigt einen Ring, welcher den unterſten Theil des Trichters umfaßt und denſelben haͤlt, zugleich aber als ein Bolzen dient, um das Voreiſen B. an den Furchenzieher zu ſchrauben; ſiehe Fig. 1. In dieſen Trichter haͤngt man die Spitze des obern im Samenkaſten angebrachten beweglichen Trichters, ſo daß ſelbiger eine freie Bewegung darin hat, wie auf Tab. 2, Fig. 3 bei O. zu ſehen.— Die meh⸗ reren Loͤcher auf dem Balken, Fig. 5, ſind in der Abſicht angebracht, um auch die Furchenzieher und Hacken auf 12 Zoll einſetzen zu koͤnnen; alsdann muͤßen aber die oberen Trichter darnach geſtaltet ſeyn, und die eine Oeffnung des Saat⸗ kaſtens muß geſchloſſen werden. Will man dagegen beſtaͤndig nur auf 9 Zoll drillen, ſo ſind die mit O. bezeichneten Loͤcher hinreichend. G. zeigt das her⸗ vorſtehende Meſſer oder Sech. Die Sterzen D. D. beduͤrfen keiner Erklaͤrung, da ſich ihre Geſtalt und Befeſtigung deutlich aus der Zeichnung ergiebt. Der Maaßſtab auf beiden Tafeln gilt fuͤr alle Figuren.
Tab. IV. Der Winſtrupſche Pflug mit Raͤdern.
Da ſowohl Hr. Juſtizrath Nielſen als auch Hr. Kammerrath Drewſen u. m. a. meinen Pflug fuͤr den beſten Raͤderpflug, manche andere tuͤchtige Landwirthe denſelben zugleich fuͤr den vorzuͤglichſten bekannten Schwingpflug erklaͤrt haben, fodert die Pflicht von mir, naͤhere Nachricht uͤber denſelben, als Raͤderpflug betrachtet, zu geben. Da derſelbe nun im erſten Heft als Schwingpflug darge⸗ ſtellt und beſchrieben iſt, ſo werde ich ihn hier nur in aller Kuͤrze als Raͤderpflug beſchreiben, weil der Pflug in allen Theilen ganz derſelbe iſt, mit Ausnahme desjenigen, was zum Vordergeſtell und den Raͤdern gehoͤrt. Uebrigens ver— weiſe ich auf das erſte Heft, Tab. 4.


