Teil eines Werkes 
3: Drittes Heft, mit 7 Kupfern
Entstehung
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hier bloß zu dem Zweck abgebildet, um auf das Unrichtige im Zuge und in der Vertheilung der Zinken aufmerkſam zu machen; da ſie aber von je her mit die ſen Fehlern beſtanden, und alſo Verjaͤhrung daruͤber erlangt hat, wuͤrde ich durch eine Kritik derſelben wohl nur wenig ausrichten. Auf Tafel 5., Fig. 5., und Tafel 6., Fig. 1. habe ich gezeigt, wie die Zinken vertheilt ſeyn muͤſſen, indem ich es jedem denkenden Landmann uͤberlaſſe, ſelbſt zu beurtheilen, was das beſte ſey. A. zeigt, wie der Zug angebracht wird. Er zieht folglich die Egge an der einen Ecke ſchraͤg vorwaͤrts, wodurch die mehrſten Zinken nach der Mitte, weniger aber nach den Seiten hin fallen. B. B. zeigen die Fur chen, welche von den Zinken gemacht werden, und zugleich, wie unordentlich dieſelben vertheilt ſind, welches ſchaͤdlich iſt und die Wirkung der Egge ver ringert.

Tab. VII. Duckets Hand⸗Saͤemaſchine.

Fig. 2. zeigt dieſe Maſchine im Plan. A. A. ſind die Raͤder, deren eines um die Achſe herum geht, das andere aber an derſelben feſt ſitzt. Der Stiel oder die Deichſel O. geht durch den Saat-Kaſten bei E., und an dem andern Ende iſt ein Querholz oder Handgriff befeſtigt, womit der Arbeiter die Maſchine regiert. Im Boden des Kaſtens ſind fuͤnf Oeffnungen, durch welche die Saat auf die Einſchnitte 1, 2, 3, 4, 5 in der Walze Fig. 4. herabfaͤlt. P. P. iſt eine eiſerne Stange, durch welche die Schrauben zum Stellen der Buͤrſten gehen, deren Beſtimmung es iſt, die Saat zuruͤck zu halten, damit nicht mehr hindurch faͤllt, als in den Einſchnitten der Walze lie⸗ gen kann. F. F. F. P. F. zeigen die Handgriffe dieſer Schrauben, ſiehe Fig. 1., 2., 3., 5. Die Fig. 6, 7 zeigen die Buͤrſten und Schrauben in einem vergroͤßerten Maaßſtabe. G. iſt ein Stuͤck Holz, in desſen einem Ende die Buͤrſten befeſtigt werden; am andern Ende wird mit dem Bolzen I. ein