Tab. I. Die Kartoffel Schneide⸗Maſchine mit 10 Meſſern.
Fiis. 1 zeigt den Durchſchnitt der Maſchine. A. B. C. D. das Geruͤſt, auf welchem die Achſe F. in den beiden Pfannen bei A. und B. ruhet, ſiehe Fig. 4. An dieſer Achſe ſind zwei hoͤlzerne Scheiben befeſtigt, in welche die Meſſer ge— ſchroben werden. Dieſe Scheiben verſieht man mit Einſchnitten fuͤr jedes Meſſer, deren Ruͤcken alsdann ſo weit einfallen muß, wie man die Kartoffelſcheiben dick geſchnitten haben will; ſiehe Fig. 1, die Scheibe H., an welcher dieſe Ein— ſchnitte gezeigt ſind. An der einen Seite des von den Meſſern gebildeten Cy— linders bleibt eine 4 Zoll große Oeffnung, welche mittelſt einer eiſernen Thuͤre I. verſchloſſen wird, die ſich aber jedesmal oͤffnet, wenn ſie herab koͤmmt, damit die abgeſchnittenen Scheiben heraus fallen koͤnnen. Beim Umdrehen faͤllt dieſe Thuͤr gegen ein Querſtuͤck K., welches ſie wieder zudruͤckt, und in demſelben Augenblick voͤllig ſchließt, wenn derſelbe abermals in den Rumpf G. eintritt; dieſer iſt mittelſt vier Haken auf dem Geruͤſte befeſtigt, ſo wie man ſolches an der Fig. 3 mit 1 und 2 ſieht. An dem einen Ende der Achſe F. iſt das Schwung⸗ rad L., und an dem andern Ende die Kurbel F. angebracht.
Fig. 2 zeigt die Maſchine von dem einen Ende,
Fig. 3 ſelbige von der einen Seite,
Fig. 4 den Durſchnitt der Maſchine nach der Breite, und
Fig. 5 ein Meſſer im Plan. Der Maaßſtab A. gilt fuͤr alle Figuren.
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