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Der praktische Rieselwirth : Anleitung, natürliche Wiesen durch Bewässerung in ihrem Ertrage zu erhöhen und unfruchtbare Ländereien durch Wasser in fruchtbare Wiesen umzuschaffen ; nach eigenen Erfahrungen / von G. C. Patzig
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2) wie groß die obere Breite deſſelben iſt und 3) wie hoch die Stauhoͤhe ſein ſoll. Der Grundſchwelle giebt man die Laͤnge der obern Graben⸗ breite, wodurch dann die Einlaſſungen derſelben in die Seitenufer §. 118 mit gebildet werden.

Ein Stau deſſen Holz. Summa. Gr. Pf. Thlr. Gr. Thlr. Gr. Pf. obere Breite 2 beträͤgt koſtet Arbeitsloͤhne 3 6 10 13 6 4 2. 5 22 1 3 6⸗ 2 2 5 1 4 1 9 8 10 3. 8 2 8 2 16

Die geringe Abweichung der Arbeitsloͤhne kommt daher, weil der kleine Stau eben ſo viel Arbeit erfordert, als der große, denn jener bedarf eben ſo viel Zapfen, Zapfenloͤcher und Falze als dieſer; nur daß mit letzterem bei Ausfuͤhrung der Anfertigung ein ſchwererer Umgang iſt, als mit erſterem, wodurch auch nur der groͤßere Zeitaufwand entſteht.

Derſelbe Fall tritt auch bei der Anfertigung der Schleußen §. 122 ein. Was die großen§. 120 und§. 121 anbetrifft, laſſen ſich die Koſten wie beim Wehrbau und aus denſelben Gruͤnden nicht beſtimmen.

Eine kleine Schleuße§. 122 mit Schieber koſtet anzuferti⸗ gen 3 Gr. 6 Pf. den Bedarf der Pfoſten dazu beſtimmt die Laͤnge. Zur Bedeckung der Rinnen habe ich gewoͤhnlich Schwa⸗ ten nehmen laſſen.

Eine Schleuße, welche einen erhoͤhten Kopf erhaͤlt, bedarf mehr Arbeit und kann fuͤr 5 gGr. angefertigt werden.

Noch bemerke ich, daß alle Verbindung bei den kleinen Schleußen nicht durch eiſerne, ſondern durch eichene hoͤlzerne Naͤ gel bewerkſtelliget wird.