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getraͤnkt hatte und in die Rinne einſtroͤmte, obgleich die weiter
unten liegenden Rinnen ſchon durch die Sohle derſelben Waſſer⸗
zufluß erhielten und in den tiefer liegenden Hauptentwaͤſſerungs⸗ graben eine anſehnliche Quantitaͤt Waſſer ausſtroͤmten.
Dieſe Erfahrung giebt einen Fingerzeig demjenigen, wel⸗
f umſchaffen will,
cher eine hoͤher liegende Sandflaͤche in Wieſe an deren Fuße Laͤndereien liegen, welche zum Feldbau benutzt werden. Koͤnnen beide Flaͤchen nicht durch tiefe Graͤben von einander getrennt werden, ſo iſt letztere Flaͤche fuͤr den Feldbau wegen der anhaltenden Naͤſſe untauglich.
Ein neu angelegter Graben, welcher Waſſer auf eine Flaͤche bringen ſoll, bedarf oft im Sandboden Monate, ehe ſeine Umgebungen vollkommen geſaͤttigt ſind und er ſeinem Zwecke entſpricht; deshalb muß ein Graben, welcher vielleicht beſtimmt iſt, zum Herbſte das Waſſer auf einen beſtimmten Ort zu brin⸗ gen, ſchon im Sommer zeitig angelegt und das Waſſer bis zur Saͤttigung eingelaſſen werden, damit dann nicht etwa durch ſolche unerwartete Umſtaͤnde der Plan ſcheitert.
Wie ſchon erwaͤhnt findet jedoch aller dieſer Waſſerverluſt in den erſten Perioden ſtatt und nach Verlauf von zwei Jahren bedarf der Sandboden nicht mehr Waſſer, als der Thon⸗ und Lehmboden, indem dann durch die Feuchtigkeit derſelbe Con⸗ ſiſtenz genug erhalten hat, das Waſſer nicht mehr einzuſaugen, ſondern blos daruͤber hinrollen zu laſſen.
D) Der Moor⸗ und Torfboden. Vorkommen und Eigenſchaft dieſer Bodenarten.
§. 19.
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Dieſe beiden Bodenarten werden oft bei den Wieſenmelio⸗ rationen dun ein und dieſelbe gehalten und mit einander ver⸗


