4 unſerm gemaͤßigten Clima der Futterbau auf eine faſt undenk⸗ ſor bare Hoͤhe gebracht werden. ei Der Ertrag der Wieſen kann nun auf zweifache Weiſe ku durch Bewaͤſſerung geſteigert werden; es laſſen ſich dieſe Me⸗ a liorationen in Kunſtwieſenbau und natuͤrlichen Wieſenbau nu eintheilen. Obgleich die erſtere in Beziehung des Ertrags der T anderen bei weitem vorzuziehen iſt, ſo iſt doch die letztere unter in beſonderen Verhaͤltniſſen(§. 91) nur allein anwendbar. Meinen ru Leſern will ich nun ein lebendiges, treues Bild aller dieſer 8 Wieſenmeliorationen vorlegen, mag ein Jeder ſeiner Wieſe das Kleid anpaſſen, welches ihr am beſten ſteht. 3 W — ſ 1 Zweiter Abſchnitt. t ſc 1 Bodenkenntniß beim Wieſenbau. 6 Vorerinnerungen. d §. 2. Die Anſicht, daß es auf die Beſchaffenheit des Bodens beim„ Wieſenbau nicht weſentlich ankomme, iſt noch ſehr allgemein, und di wohl dadurch zu entſchuldigen, daß ein jeder Boden, wenn er n nur nothduͤrftig Feuchtigkeit enthaͤlt und beſitzt, Gras erzeugt. nn Geht man jedoch hierin etwas weiter, ſo wird man bald an ge dieſer Anſicht irre werden, denn wir bemerken z. B. daß an einem gen
Orte auf Thon, Moor und Sandboden Gras waͤchſt, dahin⸗
gegen an anderen Orten wieder auf denſelben Bodenarten eine ne


