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Ueber Merinos-Schaafzucht in Bezug auf die Erfordernisse der Wolle für ihre Anwendung : ein Versuch als Leitfaden beim Unterricht und zur Selbstbelehrung für Landwirthe ; mit Berücksichtigung nördlicher Gegenden / von Johann Philipp Wagner
Entstehung
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16 Erſter Theil. Zweiter Abſchnitt.

Mit der wiederkaͤuenden Klaſſe kann es faſt alle Nahrung 3wi theilen, aber beſondere Graͤſer und Kraͤuter, welche feinere Be ſolung d ſtandtheile haben, zieht es doch vor. Die

In Ruͤckſicht der Einwirkungen der freien Natur auf ſeinen eriſe Koͤrper kann es grelles Licht nicht wohl ertragen. ſcieden.

Große Waͤrme wird ihm bald laͤſtig; Kaͤlte ertraͤgt es leichter. ohne

Trockne Luft iſt ihm am zutraͤglichſten; feuchte wird ihm nach inen Et theilig, ſowie anhaltender Regen. Der

Heftige Winde und Staub beſchweren ihm das Athmen. wohl in

Das Zuſammenſtecken der Koͤpfe dei der Waͤrme ſcheint mehr ſeiner Ju um der plagenden Inſekten willen, als aus einer andern Urſache Vege zu geſchehen. Einrichm

Das geſunde und erwachſene Schaaf legt ſich, nach gehoͤriger Das Saͤttigung, mit einbrechender Nacht zur Ruhe und erwartet ruhig der Luft den Anbruch des Tages. muß nur

Bei allzugroßer Kraftanſtrengung zum Gehen erſchoͤpfen ſich lis zu g. endlich ſeine Verdauungs-Kraͤfte, und bei Mangel an Bewegung gerathen die Saͤfte in Stocken.

Es erſchrickt leicht; ſchon vor jedem glaͤnzenden Gegenſtande, und vor jedem Geraͤuſch.

Ihr Benehmen bei Gewittern iſt bekannt. Unte

Keine Vorſtellung haftet lange bei ihm.

Gleich nach einer beaͤngſtigenden Verfolgung beriecht es unge 41 ſtoͤrt die Hand ſeines Verfolgers, der es feſthaͤlt. ihtem unn

Es iſt ſehr geſellig. So kurz ſein Gedaͤchtniß iſt, liebt es hänglich ſein Junges ſehr, und naͤhrt es bis auf ein halbes Jahr und wit mit daruͤber. Einmal an ſeines Gleichen gewoͤhnt, verlaͤßt es nicht tung des, gerne den Haufen. Auch an den Menſchen kettet es ſich gern, titiſchs und nur ein verkehrtes Benehmen kann es von ihm entfernen. ſich zken

Das Schaaf laͤßt ſich nur locken, keinesweges aber treiben.

Nur allein vor dem Hunde hat es Furcht. f 45 Erſt wenn es 2 ½ Jahr alt iſt, wird es zuchtfaͤhig. ung gibt; Ein fruͤheres Zulaſſen ſchwaͤcht die Raſſe. nitr ur. Sein Begattungstrieb erſcheint jaͤhrlich, entweder zu Ende daon

des erſten halben Jahres, oder ein Vierteljahr ſpaͤter. Venndur

Fuͤnf Monate iſt es traͤchtig. ſrdrn en

Es bringt 1 bis 4 Jungen zur Welt. ſtiem ſ

Bei gehoͤriger Nahrung und Kraͤften nimmt es ſich ſeines giebt, 6 Jungen gern an, nur nicht wenn es ihm an Milch fehlt. V ticht ton

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