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Ueber Merinos-Schaafzucht in Bezug auf die Erfordernisse der Wolle für ihre Anwendung : ein Versuch als Leitfaden beim Unterricht und zur Selbstbelehrung für Landwirthe ; mit Berücksichtigung nördlicher Gegenden / von Johann Philipp Wagner
Entstehung
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10 Erſter Theil. Erſter Abſchnitt.

§. 11. Spielraum fuͤr jede Abtheilung. Wenn z. B. z ihrel eine Schaafart 2 bis 2 ½ Fuß hoch und 3 bis 33 Fuß lang, eine z ihre! andere aber 2 bis 23 Fuß hoch und 4 bis 4 ½ Fuß lang wird, 5 1 und ſich auch ſo fortpflanzt, ſo macht eine jede dieſer Abtheilungen Siin

fuͤr ſich eine beſondere Art innerhalb den angegebenen Graͤnzpunk ¹. die ten aus, wovon ſich die Mitte leicht finden laͤßt. Thſs So lange ſich nun eine Thierart innerhalb ihrer urſpruͤngli diet chen Graͤnzen fortpflanzt, ohne die der andern zu uͤberſchreiten, t. di verdienet ſie einer beſonderen Bezeichnung. di4 Die Bezeichnung einer Thierart kann durch die Bezeichnung 3 die F einer alleinigen ausſchließenden Eigenſchaft geſchehen, wenn eine 4 die ſolche vorhanden iſt, oder eines alleinigen Urſprungs. Es veran rnthr laßt aber Verwirrungen, wenn mehrere zugleich nach einerlei Ur Bei ſprung benannt werden, und doch verſchieden ſind. 1. die Ein einzelnes Thier gehoͤrt zu derjenigen Art, innerhalb deren 2 dai Graͤnzpunkte es faͤllt, wenn es ſich auch ſo vererbt, und ſonſt 3. deszu nichts beſonderes an ſich hat, welches die Art nicht hat, und wenn Beiß ihm keine Eigenſchaft fehlt, welche die Art mit ſich bringt.* Woie nähn Unterabtheilungen entſtehen aber, wenn z. B. an einzelnen 1. Jeit Koͤrpertheilen andere Groͤßenverhaͤltniſſe beſtaͤndig ſtattfinden... Danc 3. An §. 12. Bedingung der Beilegung des Begriffs von 4 D Raſſe. Wenn eine Raſee, eine Art, ein Geſchlecht u. ſ. w. be⸗. Wa ſtaͤndig als ſolche betrachtet werden ſollen, ſo muß ſich eine jede Bei Abtheilung innerhalb des Spielraumes einer jeden der Eigenſchaf⸗ inerſal; ten, welche bei ihrer Sonderung von andern Abtheilungen zur Grundlage dienen, auch vererben. 15 ren digſt §. 13. Bedingung der Zurechnung eines Einzelnen nucdm ſi zu einer Abtheilung. Kein Individuum kann zu irgend einer llchen Abtheilung gerechnet werden, wenn es ſich nicht in den Eigen: dtſelungn ſchaften, wegen deren es dazu zu rechnen waͤre, innerhalb des ni iörigi Spielraumes einer jeden, welchen die Abtheilung mit ſich bringt, K uſſe fortpflanzt. ſdan beſend ihrn üöti) §. 14. Unterſchied zwiſchen verſchiedenen Thierar⸗ Oöſun un ten. Thiere unterſcheiden ſich von einander: 11 1. in ihrem Koͤrperbau; die ſic

2. ihrer Lebensart;

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