8 Erſter Theil. Erſter Abſchnitt.
Von einigen Phyſiologen wird das Haar als ein fuͤr ſich à m beſtehendes Pflanzenthier betrachtet, worauf ſeine buͤndelfoͤrmige nen Stellung hindeute. V Vi
„ ſ3. mehr
ande
Drittes Kapitel. en
4, mehr
Ueber die Unterſcheidungen der Thiere. R
len.
§. 7. Die drei Unterſcheidungs⸗Prinzipe zwiſchen V mehre mehreren Dingen. Alle Dinge haben das mit einander gemein, 3 daß ſie im Raume vorhanden ſind. In allen uͤbrigen menſchlichen 5, diſe Ruͤckſichten koͤnnen ſie ſowohl verſchieden als uͤbereinſtimmend ſein. ſch
Mehrere Dinge ſondern wir in unſerer Vorſtellung von ein⸗ fott ander wenn ſie tine
1. gar keine Eigenſchaften, das Daſein ausgenommen, mit NM einander gemein haben; dieſe Verſchiedenheit iſt eine gaͤnzliche ttwa
Verſchiedenheit in den Eigenſchaften; ferner machen wir unter 6 6841
ſolchen einen Unterſchied, welche Frrkdnn 2. nur einige Eigenſchaften gar nicht, wohl aber alle uͤbrigen, un 3
gemeinſchaftlich beſitzen; dies iſt eine unvollſtaͤndige Verſchie— uue n
denheit in den Eigenſchaften, endlich machen wir auch unter 1. 9,
denen einen Unterſchied, von welchen ein jedes von einan 3. alle Eigenſchaften ohne Ausnahme mit dem andern, dabei meätriſe
aber in verſchiedenen Vielheitsverhaͤltniſſen theilt. Dieſe letzte eca un.
Verſchiedenheit iſt eine Verſchiedenheit im Vielheitsver— Thürren g
haͤltniß. enthine
Dieſelben Prinzipien, nach denen wir Dinge von einander unterſcheiden, ſind es auch, nach welchen wir ſie in unſerer Vor⸗ V u0 3 ſtellung ordnen. 1 21
Wir ſtellen naͤmlich alle Dinge zuſammen, welche, ſo weit Kis i unſer Erkentnißvermoͤgen reicht, T 3 1. alle Eigenſchaften mit einander gemein haben, und nur durch ürrägtte
ihre Abgeſondertheit, oder was daſſelbe iſt, ihr Fuͤrſichbeſte⸗ umigiße
hen, ihre Selbſtſtaͤndigkeit von einander verſchieden ſind. V usb 8
Eine ſolche Zuſammenreihung in unſerer Vorſtellung nen— Eigenüri
nen wir eine Art, und das Einzelne— ein Ding, Stuͤck, ann ir 5
Individuum, beim Menſchen Perſon.. nnefubir


