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108 XIX. Weitere Ausſichten fuͤr die Vortheile ꝛc.
Die Ausſichten, welche die Eiſenbahnen von Suez und
Panama eroͤffnen, laſſen ihr Ende noch nicht abſehen. Mit Huͤlfe der Dampf⸗Schifffahrt wird die Zeit fuͤr Ge⸗ ſchaͤfte verkuͤrzt, es werden nicht mehr ſo große Fonds zu Unternehmungen in die Ferne erfordert, der Zinſen⸗ belauf bleibt geringer, alles laͤßt ſich mit mehr Zuver— laͤſſigkeit berechnen und ausfuͤhren, und Waaren- und Stoff-Preiſe werden ſtetiger. Der bisherige Engliſche Handel in Wollen-Waaren nach Oſtindien und China, welcher direkt gefuͤhrt wird, betraͤgt nach oͤffentlichen Angaben erſt gegen 1 Million Pfund Sterling. Uebrigens nimmt in Colonien die Vieh-Zucht in dem Grade wie— der ab, als die Bevoͤlkerung zunimmt.
Die Merinos⸗Wolle insbeſondere wird vor der Lang⸗ wolle immer den Vorzug behalten. Jene kann dieſe, dieſe aber nicht jene erſetzen. Die Merinos-Wolle allein giebt die ſchoͤne Decke auf der Flaͤche des Zeuges; ihr Farben-Luͤſter, ſo wie ihre Erwaͤrmungs-Faͤhigkeit und Dauerhaftigkeit im gewalkten Gewebe ſind fuͤr andere Woll⸗Gattungen unerreichbar.
Die gemeine Wolle, die mittelmaͤßig veredelte und die echte Merinos-Wolle ſtanden waͤhrend der letzten 7 Jahre bei allen hoͤheren oder niedrigeren Preiſen in fol— gendem ſehr nahe zutreffenden Verhaͤltniß wie: 1. 1 ½. 3. Und diejenigen Gattungen, welche ſich um das Mit— tel der beiden letzten drehen, ſind fuͤr Jedermann er— zielbar.
Die Engliſche Landwolle ſtand fruͤher zwiſchen 8 und 12 Pences oder 6 ¾ bis 10 Silbergroſchen das Pfund. Seit der Freigebung der Ausfuhr aber und bei dem allgemeinen Begehr nach Wolle jeder Art iſt ſie auf das Doppelte geſtiegen, naͤmlich auf 20 Silbergro⸗ ſchen. Dennoch aber hat der Deutſche Landwirth,
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