III. Anfang meiner Schaaf⸗Sortirung. 11
Bei dieſem Verfahren wurde wenigſtens ſo viel er— reicht, daß im Durchſchnitt das Beſſere erkannt und leichter erhalten wurde. Behaͤlt man die vorgedachten Unterſcheidungs⸗Merkmale im Auge, ſo laͤßt ſich leicht denken, daß in jede Klaſſe bei der ſo geringen Anzahl derſelben eine unendliche Menge von Verſchiedenheiten unter den Individuen fallen mußten, die ſich immer wieder in beſſere und ſchlechtere bis auf die zwei letzten Stuͤcke ſondern ließen, von denen keines dem andern gleich war. Daher die Verſchiedenheit zwiſchen gleich— namigen Klaſſen in mehreren Schaͤfereien, die von Man— chen gar nicht begriffen werden konnte. Zudem kam z. B. die verſchiedene Laͤnge der Wolle noch gar nicht in Beruͤckſichtigung, außer bei den Zuchtſtaͤhren.


