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Fragmentarische Nachrichten über die landwirthschaftlichen Verhältnisse der Rittergüter Sahlis, Rüdigsdorf und Neuhof, nebst Zubehörungen / [von Wilhelm Crusius]
Entstehung
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Transport

Fruͤh: 1 Futter Heu pro Stuͤck ½ Pfd. um 10 Uhr: Winterfruchtſtroh, Heu⸗ werth 4 Pfd.; Mittags: Erbſen⸗ oder Kleeſtroh, Heuwerth Pfd.; Nachmit⸗ tags: Winterfruchtſtroh, Heuwerth 4 Pfd.; Abends: Rapsſtroh, halb Kleeheu oder Grummet, ¼ Pfd........... Die Hammel bekommen circa 350 Dresdner Scheffel Kartoffeln anſtatt des Mittagsfutters; die Laͤmmer und Staͤhre als Zuſchuß pro Monat 14 Scheffel Ha⸗ fer und Erbſen; dieſes betraͤgt auf 6 Monate 85 Centner........... In den Monaten Maͤrz und April kann ſaͤmmtlichen Schafen ein Zuſchuß an Koͤrnerfutter gegeben werden von

2 4 Scheffel Hafer des Tages, 135 Scheffel

Heuwerth. Ctr.

ſo daß demnach ein Ueberſchuß von 181 Centnern Heuwerth verbliebe.

In Anſchlag iſt hierbei nicht gebracht, was den Maſtochſen und Schweinen an Getreideſchrot, ſowie den abzuſetzenden Kaͤl⸗ bern an Gerſtenſchrot und Hafermehl, ſowie an Heu zu verab⸗

reichen ſein wird.

Sahlis, am 1. November 1842.

Theodor Bake,

Oekonomieinſpector.

haben ſoll

12771 9542 3048 255 255 180 180

13206 13025