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nun auch die Reſultate bis jetzt nicht ſo geweſen, daß man Fut⸗ tererſparniſſe gemacht, oder beſondere Vortheile wahrnehmen ge⸗ konnt haͤtte, ſo iſt man doch zu der Ueberzeugung gelangt, daß bei guͤnſtigeren Umſtaͤnden der Vortheil mehr auf Seite der Sommer⸗, als der Winter- oder Fruͤhjahrslammung iſt.
Der Schafmeiſter und die Knechte erhalten einen Antheil des Reinertrags der Schaͤferei, der dann verbleibt, wenn alles uͤber die beſtimmte Quantitaͤt des Winterfutters weiter ver⸗ wendete Futter an Getreide, Heu und Kartoffeln nach feſtge— ſtellten Saͤtzen, nebſt allen anderen Ausgaben fuͤr die Schaͤfe⸗ rei von ihrem Bruttoertrage abgezogen iſt.
Schweinzucht.
Sie findet nicht in beſonderer Ausdehnung ſtatt. Die zur Aufzucht des Maſtviehes fuͤr die Wirthſchaftsconſumtion nicht noͤthigen Ferkel werden theils als ſolche, theils als Laͤufer, zu— weilen auch gemaͤſtet, verkauft. Die gehaltene Raße iſt hier beliebt, in der Umgegend, unter dem Namen der Sahliſer, ge— ſucht und ſtammt urſpruͤnglich von der Champagner Raße ab.


