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Igel, dann mit dem dreiſchaarigen Reihenſchaufler und zuletzt mit dem Haͤufelpflug durchzogen. Die Ernte war durchſchnittlich 180 Dresdner Scheffel vom Acker. Die Aufbewahrung ge— ſchieht, wie ſchon oben erwaͤhnt, in trockenen, luftigen Kellern und Mieten, letztere werden nach der gewoͤhnlichen Weiſe in langen äehnen oder runden Haufe aufgeſchichtet, mit Stroh be⸗ deckt und mit der Erde belegt, die aus dem Graben e geworfen wird, der die Miete umzieht.
Gerſte wird im Fruͤhjahr auf das im Herbſtg gepfluͤgte Kartoffelfeld aufgeſaͤet und enn den Krimmer untergebracht. Nur wenn der Boden ſich ſehr feſtgeſetzt hat, wird daſſelbe vor der Saat aufgehakt. de im XIII. Schlag gebaute Gerſte er— haͤlt gewoͤhnlich drei Pflugarten, eine im Herbſt, das Ruhren mit dem Haken im Fruͤhjahr und die Saatfurche. Klee wird gleichzeitig geſaͤtt und eingeeggt. Die Ausſaat betraͤgt auf 1 Acker 1 ½ Scheffel, Ernte durchſchnitt ttlich 14¼ Scheffel Gerſte.
Im IX. und XV. Schlage bei Sahlis, im VII. und XII. bei Ruͤdigsdorf werden die Roggenſtoppeln wo moͤglich bald nach der Ernte geſtuͤrzt, um ſolche im Spaͤtherbſt noch ruhren zu koͤnnen, der Hafer wird dann im Fruͤhjahr aufgeſaͤet und mit— tels des Krimmers und der Egge eingebracht. Der Froſt be⸗ reitet hier den Boden beſſer vor, als alle Ackerinſtrumente, deshalb laͤßt man ſich nur ausnahmsweiſe beigehen, zur Hafer— ſaat im Fruͤhjahr zu pfluͤgen. Die Ausſaat iſt im Durch⸗ ſchnitt vom Acker 2 Dresdner Scheffel, der Ertrag 21 Schef⸗ fel geweſen.
Im Schlage XI. bei Sahlis und IX. bei Ruͤdigsdorf, mit der Bezeichnung:„bebaute Brache“, werden Lein, Kar⸗ toffeln fuͤr die hieſigen Arbeiter, die dazu den Duͤnger zu lie— fern haben, Weißkleeſamen und Erbſen gebaut.
Die Kleeſchlaͤge werden im Fruͤhjahr, wenn die Pflanze den Boden vollſtaͤndig deckt, mit Gyps geduͤngt und dazu auf den


