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Fragmentarische Nachrichten über die landwirthschaftlichen Verhältnisse der Rittergüter Sahlis, Rüdigsdorf und Neuhof, nebst Zubehörungen / [von Wilhelm Crusius]
Entstehung
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mit der fruͤhern Dreifelderwirthſchaft viel gleichmaͤßiger uͤber das ganze Jahr vertheilt, und mehrere Fruͤchte einer beſſern und doch leichteren Beſtellung ſich zu erfreuen, weil die vorangegan⸗ genen Gewaͤchſe ihnen den Boden in einem beſſer vorbereiteten

Zuſtande uͤberlaſſen.

Der Anbau von Halmfruͤchten iſt moͤglichſt ſtark, weil dieſe, wie aus den nachſtehend angegebenen Ertraͤgen erhellet, immer naͤchſt dem Raps die hoͤchſte Bodenrente abwerfen. Dem

Rapsbau wird der 16. Theil des Feldes uͤberlaſſen, welches

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Verhaͤltniß ſich als angemeſſen erweiſt. Erbſen werden mehr des Strohes, als der Koͤrner wegen gebaut. Die den Kartoffeln gewidmete Flaͤche iſt ausreichend. Der Klee ge⸗ deihet in dem vorliegenden Boden uͤberaus ſicher. Von der damit beſetzten Flaͤche ganz allein wird das Rindvieh bis Ende Septembers gut erhalten. Die Pferde bekommen gewoͤhnlich den Juni und Juli hindurch ebenfalls Klee und daneben nur die halbe Haferration; ſelbſt den Schafen kann theilweis bis zu An⸗ fang der Stoppelweide dieſes Futter gereicht werden, und den noch betraͤgt der Gewinn an Kleeheu gewoͤhnlich noch 300 800 Ctr. des Jahres. Die Brache im XI. Schlage wird mit ernennten Haͤuslerkartoffeln, mit Lein, Wickengemenge, Ruͤben und Kopfkohl beſtellt, nach den letzteren folgt dann, anſtatt der

or derparſh Sommerweizen.

Es hat dieſe Fruchtfolge auch noch den gr

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daß der Uebergang zu ihr aus der fruͤheren Dreifeld g unguͤnſtigen Standort gebrachten Frucht, zu bewirken war und ſte dem Wirthſchafter viel freie Hand zu einer willkuͤhrlichen Benutzung des Bodens nach Zeit-, Handels- und Witterungs⸗ verhaͤltniſſen laͤßt, ihm alſo die von einer ſogenannten freien Wirthſchaft geruͤhmten Vortheile darbietet, ohne daß er die

anz ohne bedeutenden Verluſt, durch geringen Ertrag einer auf