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Zeit die Wurzeln der erſten, gleichſam der Mutterpflan⸗ zen, welche nun beſonders tragen, getheilt und ver⸗ pflanzt werden muͤſſen, um dadurch mehr Reihen oder Furchen zu erhalten. Die Wurzeln des Wieſen— Riſpengraſes(Smooth Stalked Meadow-Graſl), welche wie die von den Quecken kriechen, koͤnnen ganz vorzuͤg⸗ lich auf dieſe Art vermehrt werden, und ſo kann nach und nach eine große Bepflanzung mit dieſen Graͤſern bewerkſtelligt und viel Saamen geſammelt werden.
Indem man auf dieſe Art den Saamen vermehrt, muß der Theil oder Flaͤche des Bodens, die man damit zu beſtellen gemeynt iſt, gehoͤrig vorbereitet werden. Wenn der Boden ſehr unrein iſt, ſo iſt es am beſten (vorausgeſetzt, daß es Weidenland iſt) die Oberflaͤche aufzureißen und bis auf den Grund abzubrennen; oder wenn dieß Verfahren nicht fuͤr rarhſam gehalten wuͤrde, ſo muͤßte man den Grund aufpfluͤgen und zu wiederhol⸗ ten Malen eggen, die Queckenwurzeln und die Wurzeln anderer ſchaͤdlicher Pflanzen verbrennen, bis der Boden vollkommen rein und klar geworden iſt; wozu ein paar
Beſtellungen, wie mit Erdaͤpfeln, Ruͤben und dergl.
viel mit beytragen..
Auf dieſe Weiſe wird der Boden, den man beſaͤen will, vortreflich vorbereitet, und ohne, daß man viel Verluſt und Schaden dabey haͤtte. Iſt er alſo fertig und man will ihn in eine Wieſe oder Weide verwandeln, ſo muß man ihn mit folgendem Gemenge und breit ge⸗ worfen beſaͤen:
Wieſenfuchsſchwanz(Alopecurus pratenſis) ein Noͤßel; Wieſenſchwingel(Feſtuca pratenſis)


