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Man muß den Grund aufgraben, in Beete bringen und eggen und dann jede Art des Saamens ganz duͤnn in eine beſondere Furche ſaͤen; wovon jede neue bis zwoͤlf Zoll von der andern abſtehen muß; ſodann be⸗ deckt man den Saamen ganz leicht mit Erde. Das Ende des Monats Auguſts oder der Anfang des Sep⸗ tembers iſt hierzu die beſte und ſchicklichſte ZBeit. Wenn das Wetter nicht ungewoͤhnlich trocken iſt, ſo wird der Saamen bald anfangen aufzugehen und die einzige Ar⸗ beit, die er erfordert, iſt, daß man innerhalb der er⸗ ſten acht Tage nach ſeinem Emporſproſſen, fleißig jaͤtet, und wenn er zu dick ſteht, die Pflaͤnzchen duͤnner ſetzt und die herausgenommen ſind, in neue Rei⸗ hen bringt.
Wenn ein ſehr ſtrenger Winter eintritt, wo ſo⸗ wohl die von Natur wachſenden als auch die geſaͤeten Kraͤuter leiden ſollten, ſo iſt es ſehr gut, wenn man die beſaͤeten Stellen mit Matten oder Farrenkraut oder irgend etwas dem aͤhnlichen bedeckt.
Man muß im Fruͤhjahr das erſte trockne Wetter ſogleich benutzen, um das junge Gras nieder zu treten oder zu walzen, damit die Wurzeln, die der Froſt ge⸗
woͤhnlich locker und los macht, feſter in die Erde kom⸗
men, und man muß ſich wohl in Acht nehmen, ſie voͤl⸗ lig rein von Unkraut zu bewahren. Wenn es weiter im Fruͤhling hin kommt, ſo werden viele davon ihre Bluͤthenſtengel zu treiben anfangen und einige werden dies jeden Sommer zu thun fortfahren. Wenn der Saamen in jeder Bluͤthenriſpe reift, ſo muß man ihn ſorgfaͤltig ſammeln und im Herbſte ausſaͤen, zu welcher
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