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Praktische Beobachtungen über die englischen Grasarten : besonders über solche, welche zur Bestellung oder Verbesserung der Wiesen und Weiden am schicklichsten sind / [Verf. von William Curtis] ; Nebst einer Aufzählung aller englischen Grasarten von R. Tuchar. Aus d. Engl., mit ökon. Anm. des Hrsg.
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38 ſelbſt in der Freyheit bis ins Unendliche abzuaͤndern hende ſcheint; ich habe eine Spielart davon mit doppelten üſ Blumen geſehen und eine andere mit Borſten, beyde iich ſind ſehr ſelten. Die Riſpe findet man an Orten, wo 6 dieſe Pflanze ſehr uͤppig ſteht, bisweilen in Aeſte ge Weid

theilt. Die Saamen von ſo einer Spielart bringen nicht immer dieſelbe wieder hervor. Die Abaͤnderung mit ſpatelfoͤrmiger Riſpe(battledoor variety) iſt ſehr haͤufig. Auf einigen Weiden und auf ſolchen, die 3 nicht ſehr feucht ſind, haben wir ſeine Stengel gegen V

den Herbſt nochmals bluͤhen geſehen(viviparous); in n einigen Gegenden haben wir es vorzuͤglich blos dt, Blaͤtter hervorbringen geſehen, in andern faſt blos men, Bluͤthenſtengel. he Da ich vielfaͤltigemale Spielarten von Pflanzen dett zum Behuf des Landbaues oder zu andern Entzwecken tine verbeſſert habe, ſo halte ich es auch fuͤr hoͤchſt wahr⸗ und ſcheinlich, daß man ein gleiches von dieſem Graſe er⸗ ſe langen koͤnne. d. m Poa Aquatica. diee Waſſer⸗Riſpengras.*) 6 Water oder Reed Meadow-Graſfſ. fin (Kerner Taf. 346.) V ſchn Dies iſt ſo wie der Mannaſchwingel einzig und V hfe allein eine Waſſerpflanze, da es von ſelbſt bloß in ſte⸗ nich Ei

* Auch großer Merlitz. Er waͤchſt 4⸗6 Fuß hoch, mit großen Blaͤttern. Je oͤfter man ihn mäͤht, deſto beſſer I waͤchſt er; mar laſſe ihn aber nicht zu alt werden. Grün ſowohl als auch als Heu iſt er ſehr geſund: haͤufig wird er zu Herel