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Praktische Beobachtungen über die englischen Grasarten : besonders über solche, welche zur Bestellung oder Verbesserung der Wiesen und Weiden am schicklichsten sind / [Verf. von William Curtis] ; Nebst einer Aufzählung aller englischen Grasarten von R. Tuchar. Aus d. Engl., mit ökon. Anm. des Hrsg.
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Sobal Lolium Perenne.

ſo hal⸗ Winterlolch, engliſches Raygras.

Gras Ray oder Rye-Graſſ.

; wenn Ob das Lolium perenne gleich nicht alle die Ei⸗

ſchmäht genſchaften beſitzt, die man bey einem Graſe wuͤnſcht,

rasarten ſo kann man es deshalb doch noch nicht als ganz ohne

her waͤ⸗ Werth betrachten und geradezu verwerfen. Die Kla⸗ ihnen ge, die man ſo allgemein gegen dieſes Gras erhebt, daß

es nehmlich faſt weiter nichts als Stengel und Halm hervorbringe, wird man bloß dann beſtaͤtigt finden, wo

dieſe Pflanze auf abhaͤngigen Weiden und in trocknen a8, Gegenden waͤchſt; auf fetten feuchten Wieſen hat es mehr Blaͤtter; auch ſcheint es die allgemeine Meynung der Landwirthe zu ſeyn, daß es ſehr nahrhaft fuͤr das

os als

ner der Rindvieh, und ſehr gut zur Fuͤtterung deſſelben anzu⸗ i ge wenden ſey. Da ſeine Blaͤtter einen ſehr ſchnellen t ſot⸗ Wuchs haben, und ſeine Bluͤthenriſpen immer fort trei⸗ beſſe, ben, ſo ſollte man es nie ſaͤen, um bloß einen Grasplatz orſet oder ſchoͤnen Raſenfleck zu erhalten.*)

eil auf Einige Stuͤckchen Raſen, die mir Hr. Loveden

ſchickte, und die aus ſeinen beſten Wieſen geſtochen wa⸗ ren, beſtanden hauptſaͤchlich aus dem Lolium perenne. iitz Es bleibt jedoch noch ſehr viel uͤͤbrig, was uns noch an

ühe und

tt, die dieſem ſo gemeinen Gras kennen zu lernen iſt, da es hoch in

hdn) Die in Deutſchland damit gemachten Verſuche haben es bloß ſandir zu dieſem Zweck beſtimmt; zum Futterbau gar nicht, zumal tellig da man gefunden, und haͤufig erfahren hat, daß es das Vieh⸗ 2, weegen ſeiner Schaͤrfe, ungern frißt; und hoͤchſtens nur jung ſſan,n und friſch. Getrocknet frißt es kein Vieh.

1 Anmerk. des Herausgeb.