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zu ſehr unterworfen. Auf ſehr naſſem Grunde, nahe bey der Themſe, habe ich wahrgenommen, daß es ſehr groß waͤchſt, da es hingegen auf magerm Lande durch⸗ aus klein und niedrig bleibt.
Es iſt vielleicht keine unbedeutende Empfehlung, daß es den groͤßten Theil der auf der ungemein fruchtba⸗ ren Wieſe bey Salisbury wachſenden Grasarten aus⸗ macht, welches ſchon von Stillingfleet erwaͤhnt und noch ausfuͤhrlicher in den Memoirs of the Bath agri- cultural Society, Vol. I. p. 94. beſchrieben iſt. Siehe uͤbrigens den Anhang.
Wir muͤſſen noch bemerken, daß die Saamen von der Poa trivialis und Poa pratenſis, aber noch mehr die der erſtern, ſich ſehr leicht an einander anhaͤngen und mit einander verwickeln, gleichſam als wenn Spinnenweben darunter gemiſcht worden waͤren, welches einige Schwie⸗ rigkeit macht, ſie beym Saͤen gehoͤrig zu verbreiten.
V. Feſtuca pratenſis. Gemeiner Wieſen⸗Schwingel. Meadov Feſcue-Grafſ.
(ste Tafel.)
Unter den verſchiedenen hier abgehandelten Gras⸗
arten kommt dieſe im Aeußern dem Lolch(Ray-Graſſ) am naͤchſten, welchem es jedoch, wie mir ſcheint, in vielen Hinſichten vorzuziehen iſt, wenigſtens, wenn man unternimmt, Wieſen anzulegen oder zu verbeſſern. Es iſt groͤßer und hat mehr Blaͤtter; es iſt voͤllig perenni⸗ rend, gar nicht zaͤrtlich und kommt nicht nur in ſehr naſſem, ſondern ebenfalls auch in trocknem Boden fort.


