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Praktische Beobachtungen über die englischen Grasarten : besonders über solche, welche zur Bestellung oder Verbesserung der Wiesen und Weiden am schicklichsten sind / [Verf. von William Curtis] ; Nebst einer Aufzählung aller englischen Grasarten von R. Tuchar. Aus d. Engl., mit ökon. Anm. des Hrsg.
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Menge Grummet.*) Wenn der Boden gut iſt, und man ein zweymaliges Erndten fuͤr nicht zuviel haͤlt, ſo ſcheint unter allen engliſchen Grasarten dieſes Gras fuͤr ein ſolches Unternehmen am ſchicklichſten zu ſeyn. Die Blaͤtter koͤnnten einigen vielleicht zu dick ſcheinen, allein man muß ſich erinnern, daß keine Grasart viel Heu geben kann, wenn nicht ihre Blaͤtter in einem gewiſſen Grade ſtark ſind. Wenn man es zeitig abmaͤhet, juſt wenn es in die Bluͤthe kommt, ſo giebt es dennoch ein weiches Heu, obgleich die Blaͤtter ſchon voͤllig groß ſind. Ueberhaupt iſt der große Nutzen, den man da⸗ durch erhaͤlt, daß dieſes und das vorhergehende Gras ſo zeitig ſind, in einer kurzen Entfernung von London gaͤnz⸗ lich verloren, weil man da mit dem Heumachen ſpaͤt an⸗ faͤngt, und weil da der Landmann eher eine allgemeine Erndte von Kraͤutern ohne Unterſchied, als von Gras, zu erwarten ſcheint.

Der Wieſenfuchsſchwanz iſt in Betracht ſei⸗ nes erforderlichen Bodens eingeſchraͤnkter, als das gelbe Ruchgras, indem er wild einzig und allein nur an feuchten Orten waͤchſt; daher iſt er am aller⸗ ſchicklichſten, um ſehr naſſen Boden zu verbeſſern, aus welchem er die uͤberfluͤſſige Naͤſſe auszieht; oder auch, um ſchon vorhandene Wieſen zu verbeſſern, die einen

naſſen Grund haben und die man in trocknen Sommern

nicht abbrennen kann.

*) Man kann es 3mal in gutem Boden hauen, wo ich es 1 ½ Ellen hoch geſunden habe. 3 Anmerk. des Herausgeb.

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