wandniß, wie mit dem pechartigen Ueberzug und der reinen Wolle.
Daß erſterer, ſo wie der gelbe Fettſchweiß, durch eine gute Schurwaͤſche fortgeſchafft werden kann, iſt hinlaͤng⸗ lich bekannt. Gut gewaſchene Wolle dieſer Art iſt eben ſo weiß, wie weiß geſchweißte. Ob ſie aber nicht dem— ohngeachtet dadurch leidet, iſt eine andere Frage, die nicht ohne naͤhere Unterſuchung beantwortet werden kann. Ober⸗ flaͤchlich beachtet, ſcheint es, als muͤſſe ſie mit ja beant⸗ wortet werden. Denn die Wollſpitzen koͤnnten durch den angeſetzten Schmutz wohl ſproͤde werden, ſo, daß die barſche Beſchaffenheit der Infantado⸗Wolle dadurch noch vermehrt wird.
XIV. Kapitel.
Einfluß der Futterung auf die Wolle im Allgemeinen.
Mehrfache Beweiſe geben die voͤllige Gewißheit, daß die Verſchiedenheit des Futters, Hinſichts der beſondern Schaafracen und ihrer Wolle bedeutenden Einfluß hat. Ueber das Wie und Warum theilte ich in dem Vorherge⸗ henden meine Anſicht nach Kraͤften mit. Im Gegenwaͤr⸗ tigen bleibt mir nur noch uͤbrig, Einiges uͤber den Einfluß der Futterung auf die Wolle im Allgemeinen zu ſagen.
Ich erwaͤhnte ſchon in den vorhergehenden Kapiteln, daß reiche Futterung ſtaͤrkeres Haar(bey uͤbrigens gleichen Umſtaͤnden) als magere erzeuge. Wenn dieß feſt ſteht, was man, abgeſehen von den eigenen Erfahrungen, um ſo weniger bezweifeln kann; da man von der Spaniſchen
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