Y
in, ſo m ucht ſchlan⸗ her. In tes ddurch aut eden ſ ſehr ippi
„ſehr dum
ünne Hau den Waͤn le war vor egenwäͤrtig iſt aber t faſt all die Saͤch⸗ i die be⸗ der Gett
und langet
titat Nah⸗
u koͤnnen.
tt, ſo ge⸗ gegengeſe⸗ vird es— Ehektoral darſeelln. erkruppeln
an Bleich⸗
einet ho en Geſtut
nlich lag in Jiden dn moͤg V
— — 77—
Man findet jetzt in Sachſen ſowohl die erſtere, wie
die letztere; jedoch mag dieſe wohl am haͤufigſten ſeyn
und dadurch noch mehr an ihrer Guͤte verlieren, daß man die Koͤrnerfutterung zu weit treibt; denn ſehr ſchoͤ— nes Heu wird ſelten in großen Quantitaͤten gewonnen; der Klee geraͤth nicht immer; die Weide iſt am haͤufigſten ſehr knapp und das Getreide wohlfeil.
Wenn man auch einraͤumen muß, daß Koͤrnerfutte⸗ rung auch den Bauch nicht fuͤllt; ſo laͤßt ſich daraus nicht folgern, daß, wenn ſie in Maſtfutterung ausartet, die Wolle dadurch nicht verſchlechtert werden koͤnne, wenn auch die Geſtalten, außer der Groͤße, keinen fremdartigen Charakter annehmen. Ich weiß zwar nicht zu ſagen, ob und in wiefern die Beſtandtheile der Koͤrner von denen der Graͤſer bey der chemiſchen Analyſe verſchieden ſind; deſſenohngeachtet iſt es mir aber doch einleuchtend, daß letztere dem Schaafviehe als Nahrungsmittel naturgemaͤ⸗ ßer iſt, wie Koͤrner. Eine maſtige Koͤrnerfutterung iſt daher gewiſſermaßen widernatuͤrlich, und widernatuͤrliche Urſachen muͤſſen widernatuͤrliche Wirkungen hervorbringen,
und ſo wird aus feiner Wolle groͤbere; aus einem regel⸗
maͤßigen Stapelbau ein unregelmaͤßiger, weil die Wolle eine widernatuͤrliche Laͤnge erhaͤlt. Man koͤnnte ſie mit Lagergetreide, was auf zu uͤppigem Boden gewachſen iſt,
vergleichen.
Ob bey einer ſolchen Zuͤchtung richtig oͤkonomiſch ver⸗ fahren wird, gehoͤrt nicht zu meinem Zweck, hier zu er— oͤrtern, ich bemerke alſo nur die Vermuthung, daß man dabey wahrſcheinlich beabſichtigt: große Staturen zu erzie⸗ hen, viel Wolle zu ſcheeren und eine gluͤckliche Laͤmmer⸗
zucht zu erlangen— um die moglichſt hoͤchſte Revenue davon zu erhalten.


