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Das gerechte Verhältniß der Viehzucht zum Ackerbaue : aus der verbesserten Mecklenburgischen Wirthschafts-Verfassung abgeleitet ... ; nebst einem dreyfachen Anhang / [Verf.: Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
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344 Vergleichung der Mecklenb. groſſen Wirthſch.

ates Jahr. 4.) Einige ſaͤen hierauf wiederum Winter⸗

gerſte, wenn der Acker von den Kleyen ſtark ge⸗ nug dazu geworden, oder ſonſt ſeiner natuͤrlichen Fruchtbarkeit nach tuͤchtig genug iſt. Andere aber laſſen hierauf Rocken in 2. bis 4 mal umge⸗ arbeiteten Acker folgen. Die viele oder wenige Arbeit haͤngt lediglich davon ab, ob die Quecken ſtark eingewurtzelt ſind, oder nicht.

stes Jahr. 5.) Nach dem Rocken oder der Wintergerſte .4 folget Weitzen, wozu der Acker ein bis zweymal herumgebracht wird. Man haͤlt dafuͤr daß Ro⸗ cken und Weitzen allezeit mehr in ausgebrauch⸗ tem oder magerm Acker austhue, als die Winter⸗

gerſte.

6tes Jahr. 6.) Hinter dieſen ſaͤtt man entweder Boh⸗

nen oder Haber. Dazu wird der Acker im Herb⸗

ſte, nachdem das Winterkorn in die Erde ge⸗

hracht, geſtreeket. Die Bohnen ſaͤet man im

folgenden Fruͤhjahre, zeitig darauf, pfluͤget ſie

unter, und laͤſſet ſie mit der Ege beſtreichen.

Der Haher erhaͤlt noch eine Fahre, und wird dann geſaͤet und untergeeget.

7tes Jahr. 7.) Die Bohnen loͤſet Wintergerſte abp,

wozu der Acker auf die beſchriebene Art gekleyet

wird. das Kleyen geſchicht, wie dieſe Reihe zei⸗

get, in dem fuͤnften Jahre von neuem. Man

ſetzet es auch wol ein Jahr laͤnger aus, und ſaͤet

ach dem erwaͤhnten Haber, erſt Bohnen, ohne zu kleyen. 3

StesJahr. 8.) Die Wintergerſte loͤſet eine Saat von gleicher Art ab.

9tes Jahr. 9.) Auf dieſe bringet man entweder Haber in eine Fahre, die den Herbſt vorher dazu beſtel⸗ let

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