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Das gerechte Verhältniß der Viehzucht zum Ackerbaue : aus der verbesserten Mecklenburgischen Wirthschafts-Verfassung abgeleitet ... ; nebst einem dreyfachen Anhang / [Verf.: Christian Wilhelm Christlieb Schumacher]
Entstehung
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beſeh⸗ eet zum Dorfe

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Dorfe. Das liniirte aber gehoret insgeſamt zum Hofe. Die in dem Hof⸗-Felde umher liegenden mit Wenden und lebendigen Hecken bepflantzten Wieſen ſind groͤſtentheils von der Natur, daß ſie ſo gut unter den Pflug genommen werden koͤnnten als ſie zur Heuwerbung dienen.

Man zwingt aber das Waſſer, welches zu

dieſen Flaͤchen von den umher liegenden Anhoͤ⸗

hen, herablaͤuft, ſich im Fruͤh⸗Jahre darinn zu ſammlen, den Grund durchzuweichen, das

Gras in Wuchs zu bringen, kurtz, da Wieſen

zu machen, wo eigentlich keine waͤren, wenn man dem Waſſer ſeinen Lauf lieſſe, und zum Theilſelbiges ſortſchafſete.

Die arabiſchen Ziffern zeigen die ſchlechten Stellen des Feldes an. Der Acker iſt in der Gegend ſandig; Weshalb auch ein kleiner Tan⸗ nen Kamp darinn angeleget worden.

Dieſer lieget zwiſchen 6. und 7. Der uͤbrige Theil des Feldes iſt guten Theils ſtrenge, an⸗ dern Theils zwiſchen Mittel und ſtarcken Boden zu ſetzen. 1*

Tab. III. iſt ein Plan von einem Hof⸗Felde, worinn der Acker ungemein abwechſelt, und ſchlechter und guter Boden durch einander liegt. In der Gegend der roͤmiſchen Ziefer III. hat es Kuͤnſte gekoſtet, um das Waſſer ſo weit wegzubringen, daß die darinn liegenden kleinen Wieſen nur nachgeblieben ſind, und das uͤbrige

zu Acker tauglich geworden iſt. Dieſe Gegend iſt kalt.

Bey