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Vorerinnerung.
iin der Werckſtatt der Natur, den Stoff der Pflantzen ſamlen, zuſammen fuͤgen, und deſſen Raͤderwerck in Bewegung ſetzen zu ſehen.
Was ſich etwan wieder ausgemachte und durch Erfarung beſtaͤtigte Saͤtze, in dieſem Aufſatz eingeſchlichen haben moͤgte, darinn unterwerfe ich mich gerne dem gruͤndlichen Urteile Mecklenburgiſcher Wirthe, und deren Belehrung. Daß ich Mecklenburgiſche Wirth⸗ ſchafts⸗Lehren mit Stellen aus den Scriptori- bus de re ruſtica begleitet, iſt theils deren Richtigkeit zu beweiſen, theils aus der Abſicht geſchehen, einige alte Italieniſche Gebraͤuche mit den heutigen gegen einander zu halten, und einem Vorwurfe zu begegnen, welcher de⸗ nen leicht entwiſchen koͤnnte, die von der Meck⸗ lenburgiſchen Wirthſchafts⸗Verfaſſung nicht die geringſte Kenntniß haben, und die Quelle eini⸗ ger Regeln anderswo ſuchen moͤgten, als in den wuͤrcklichen Gebraͤuchen Mecklenburgiſcher Wirthe. Die Sache verliehret darum an ih⸗
rem Werthe nichts, obſchon der herrſchenden
Neigung zu dem Neuen, damit nicht geſchmei⸗
chelt iſt, indem ich beweiſe, daß vor beina⸗
he zwey tauſend Jahren, Wirthe, die in der Naturkunde noch keinen Büffon, Boerhav, Nollet, und Linnæum, zu Lehrer hatten, ruͤndlicher dachten, als viele heutige Wirthe
hreiben Ich konnte mich nicht uͤberwinden, die nie⸗ derteutſchen Kunſtwoͤrter, zu uͤberſetzen; Es ſcheinet mir laͤcherlich, ſtatt Streckfahre, Streich⸗ furche zu ſagen. Der Mecklenburgiſche Wirth erraͤth kaum, was damit geſagt ſeyn ſoll, und der Ober⸗Sachſe verſtehet keines von beyden Woͤrtern unerklaͤhret. Die Nieder⸗Sachſen ſind ſo beſchei⸗ den, und vertauſchen ihre gantze Mutterſprache ge⸗ gen
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