Teil eines Werkes 
1 (1826) Beschreibung einer Reise durch das Königreich der Niederlande welche auf Veranlassung des landwirthschaftlichen Vereins in Bayern gemacht worden. 1
Entstehung
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Freederiks⸗Oord. 347 dt di Bauern der hieſigen Gegend auf demſelben Lande, und ohne alle Brache gebaut. Er gedeiht immer fahrung gleich gut; es wird aber auch jede Saat geduͤngt. 17 Das Fioringras Grosſir alba) könnmt in Pflan⸗ kändr zen auf ſtark gebranntem, uͤbrigens fenchtem Boden, in ſeichte Furchen, und etwas bedeckt. Dieſes Gras Dut⸗ wuchert ſehr ſtark, ſcheint aber nur als Weidegras das ihm zu Theil gewordene Lob zu verdienen. kuie Das Hollaͤndiſche Fioringras(der deutſche ſo dden genannte Windhalm) kommt gar nicht fort. Man le die mußte ſich auch in Freederiks⸗Oord Pflanzen aus Srand England kommen laſſen, die dann, obſchon keine bo taniſche Verſchiedenheit an ihnen bemerkbar iſt, fort Grin kommen. Indeſſen will es das Lob doch nicht recht .. beſtaͤtigen, das ihm in einer fruͤhern Druckſchrift id uͤber Freederiks-Oord geſpendet worden iſt, und d es waͤre moͤglich, daß man ſeine Anpflanzung in der a 4 Armen⸗Colonie ganz aufgaͤbe. Ta Natuͤrliche Wieſen haben die Coloniſten nicht. te den Sie ſollten wohl durch 1½4 Tagwerk Fioringras er⸗ is) ab⸗ ſetzt werden. Die Bauern der Gegend haben jedoch allenthalben Wieſen, welche wie die Poldern, je doch nur im Winter, unter Waſſer geſetzt werden erih koͤnnen. Zeitlich im Fruͤhjahr muͤſſen ſie fuͤr den Ab 45 zug deſſelben ſorgen, und ſie koͤnnen ohne Dung auf F eine maͤſſig gute Heuernte rechnen. er Weil hier das Waͤſſerungswaſſer ſuͤß und ohne