542 Armen⸗Colonie
Von einer ſogenannten gruͤnen Duͤngung, wie das Unterpfluͤgen gruͤner Roggenſaaten ꝛc., iſt hier bei der Menge von beſſerem Stallmiſt mit Recht nichts bekannt. Ich erinnere dieß hier, weil man an— derwaͤrts das Gegentheil behauptet hat.
Fruͤcht e b. a u.
Dieſes Kapitel duͤrfte ſeiner Zeit in der Armen— Colonie ein ſehr ſachreiches und intereſſantes werden. Jetzt, wo die Colonie erſt im dritten Jahre zu be— ſtehen angefangen, wo noch Alles im Beginnen, ur— bar zu machen ꝛc. iſt, und bei dem Umſtande, daß Herr von Grouner im Winter in Freederiks⸗ Oord anweſend war, kann es leider nur ſehr duͤrf— tig und wenig befriedigend ausfallen.
Es kann nicht wohl in den Abſichten der Ge— ſellſchaft liegen, den Fruchtwechſel fuͤr alle Coloni— ſten gleichfoͤrmig und unabaͤnderlich feſt zu ſetzen. Da ſie durch die Maßregeln in Anſehung der Miſterzeu— gung das Wohl der Colonie im Allgemeinen geſichert hat, und ſchon dadurch den Coloniſten noͤthiget, ein guter Bauer zu ſeyn, ſo kann ſie ihm in der Wahl ſeiner Fruͤchte etwas mehr freien Spielraum laſ⸗ ſen, um ihm mehr Anreitz zu Fleiß und Spekulation zu geben. Fuͤr den Anfang mußte indeſſen etwas feſt ge— ſetzt werden, und dieß beſtehet darin, daß die 9 ¼ Tagwerk des Coloniſten in 7 Theile getheilt und be— pflanzt werden:
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o Thr 166 l. 166 b. N dde


