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Freederiks⸗Oord. 341
hu wird, die trockene Sommerzeit beſchraͤnkt; und dieß war ſiof be um ſo mehr unangenehm, als die Arbeit des Plag⸗ Momente gen- und Torfſtechens gewoͤhnlich der Winterzeit vor— dagverk behalten wird. Um ſich nun von Zeit und Witterung . unabhaͤngig zu machen, hat man hier eine engliſche ier keine Erfindung zum Torfbrennen in Anwendung gebracht, Dieſer welche eben ſo einfach als ſinnreich iſt. Es ſind dieß in zwei die Eiſenwiegen-Bogen Tab. IX. Fig. 26. im Grund⸗ riß, Fig. 27. von der vordern Anſicht dargeſtellt. ſe Weiſe Die ganze Eiſenwiege beſtehet aus 2 Eiſenſtaͤben mn ggen ſind 4 Fuß lang, auf welchen 5 eiſerne Bögen aaaaa von aigt eine einem Fuß im Halbmeſſer angebracht werden. hegraben, Unter jeden Torfhaufen wird nun eine ſolche wird. Wiege geſtellt, welche hohl, leer bleibt, und uͤber auf den den Haufen aufgeſchichtet wird. Am Ende wird in bbreitet, die Wiege hinein etwas trockener Torf und duͤrres Krüͤhüng Reiſſig gethan und angezuͤndet. er Buſc⸗ Dieſe Eiſenwiege haͤlt den Luftzug frei, und nun ei— dieſer, in Verbindung mit dem brennenden Torf, iſt ſden. immer im Stande, den naͤchſtumliegenden naſſen Torf dorf als ſo weit auszutrocknen, damit er langſam gluͤhet. Das ſhe man iſt es aber eben, was man wuͤnſchen muß, um viele und gute Aſche zu erlangen, nicht ein ſchnelles orf wird Brennen mit Flamme. Etter ar⸗ Herr von Grouner ſah nach 14 Tagen anhal⸗ brannten tendem ſehr ſtarken Regen, den Torf uͤber ſolchen Eiſenwiegen noch immer unausgeſetzt fortbrennen. Ge⸗ mer auf wiß ein ſehr groſſer Vortheil.


