332 Armen⸗Colonie
des Hauſes, Tab. VI. Fig. 17. g, hat einen Durch⸗ meſſer von zwoͤlf Fuß und zuweilen auch groͤſſer.
In jenem Grundriſſe, welcher aus dem Werke des Herrn Staatsrathes von Keverberg entnom⸗ men iſt, ſtehet der Rindviehſtall mittels eines groſ— ſen Abzugsgrabens e mit der Gierbak in Verbin— dung, ſo wie auch der Abtritt f durch einen Kanal damit verbunden angezeigt wird.
Dieſes ſcheinet aber beides nicht richtig zu ſeyn, und zwar
1. weil der Stall d durch den groſſen Abzugs⸗ graben viel zu klein wuͤrde;
2. weil dieſer Abzugsgraben keinen Zweck haͤtte, indem die groſſe Menge Streumateriale dafuͤr ſorgt, daß nicht ein Tropfen fluͤſſiger Duͤnger vorhanden iſt, daher nichts in den Graben gelangen und nichts in ihm abziehen koͤnnte;
3. weil der Abtritt ſich verordnungsmaͤſſig in ein Faͤßchen, welches, wie Fig. 19. h zeigt, neben der Gierbak im Boden eingegraben iſt, ergieſſen muß; alſo gar nicht frei in die Gierbak einmuͤnden darf.
In dieſer Gierbak bleibt der Stallmiſt 4 Wochen; dann wird ſie geraͤumt. Es ſind demnach in einer vollen Gierbak 4 Lagen Miſt, wovon die erſte oder unterſte 3 bis 4 Wochen, die zweite 2 bis 3 Wochen, die dritte 1 bis 2 Wochen, und die
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