uͤber die Farben des Lichts. 111
unnih ferner in einer Stelle nur die gruͤnen allein zuruͤk: ſo
dhſi fahren in ſelbiger die rothen und veilchenblauen hin⸗
oärcie durch, welche zuſammen die purpurfarbige Miſchung
anwitr ausmachen. Fahren endlich irgendwo die rothen und
uundel ein Theil der veilchenblauen hindurch: ſo müͤſſen die
d gine gruͤnen ſowohl als der uͤbrige Theil der veilchenblauen
veiche zuruͤcke bleiben, oder zuruͤcke kehren, und ſo weiter.
mehrung
ternih— Daß es aber mit angefuͤhrten Erſcheinungen wirk⸗
iſen ſich ſeine Richtigkeit habe, davon brauchen ſich meine Leſer nicht ein mal durch eigene Verſuche zu uͤberzeugen, und noch viel weniger duͤrfen ſie mir dieſes aufs Wort
ſcheinn⸗ glauben, ſondern ſelbſt Newton und Muſſchenbroek
ie Eul⸗ buͤrgen ſchon dafuͤr.
, beim
rt oder Opt. Lib. II, Part. I, Obſervat. 9, hat ſich New⸗
Seite ton hieruͤber folgendergeſtallt geaͤußert:
en pur⸗
ru„Als ich die farbigen Ringe, welche zwiſchen den
: ſoiſ beiden Objektivglaͤſern vermittelſt hindurchgefahrner
von den Stralen gebildet wurden, mit jenen, welche von reflek⸗
tirtem Lichte hervorgebracht waren, gehoͤrig verglich: da bemerkte ich, daß die weißen Stellen den ſchwarzen, die rothen den hochblauen, die gelben den veilchen⸗
n.
des iin 1—
ſe u blauen, die grͤnen den purpurfarbigen entſprachen, vice oder deutlicher, daß diejenigen Stellen des Glaſes, wel⸗ veilcen⸗ che beim Daraufſehen weiß oder hochblau, oder gelb 5 trg erſchienen, beim Hindurchſehen ſich ſchwarz„ oder roth, nch oder veilchenblau zeigten, und ſo weiter.“
Kehren
Und
fenet


