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Vorbericht. N
Priſma einen ſchwarzen Streifen auf einem weiſ⸗ ſen Grunde mit Regenbogenfarben prangen: ſo muß man allemal bedenken, daß dieſe Farben keinesweges von dem ſchwarzen Streifen ſelbſt, ſondern bloß von dem Lichte des weißen Grun⸗ des herkommen: denn dieſes wird von den Priſ⸗ men am Saume eines jeden Schattens, das heißt, am Rande einer jeden Stelle, wo kein Licht iſt, in Farben zerlegt. Allein da dieſe Wahrheiten laͤngſt ſchon allen Phyſikern bekannt genug ſind: ſo will ich, um dieſes Buͤchelchen nicht gar zu theuer zu machen, derſelben weiter mit keinem Worte gedenken,
Um aber endlich die Herren Schaumeiſter von der Guͤte meines eigenen Flickwerkes zu uͤberzeugen, oder ſie wenigſtens auf den rechten Geſichtspunkt, woraus man es zum beſten uͤber⸗ ſehen kann, hin zu leiten, wuͤrde ich nur die— ſes noch ſagen, daß die fuͤnfte und ſechste Reihe der Verſuche, die in dieſem Buͤchelchen beſchrieben ſtehen, die eigentlichen experimen- ta crucis waͤren, wofern ſich nicht Marat, um ſeinen Beweiſen ebenfalls die Krone auf⸗ zuſetzen, aͤhnlicher Ausdruͤcke bedient haͤtte: denn durch dieſen Gebrauch ſcheinen ſie in mei⸗
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