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Nachricht von der Verwallung und Urbarmachung der Warthebrücher / [Verf.: Friedrich Heinrich Stubenrauch]
Entstehung
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J

Natur

Wenn 1. Daß die Oder, von Schwedt ab, bis zur neuen Oder, oder dem Canal vie ich von Hohenſaaren bis Guͤſtebieſe in Ordnung geſetzt werden ſolle. 2. Daß die Bruͤkke bei Hohenwutzen weggeſchaft, und vorgedachter Canal nicht gehoͤrig aufgeraͤumt, dann weſen, 3. durch 2 große Kruͤmmen der Oder bei Clewitz und Calentzig Durchſtiche was angefertiget werden ſollen, wovon der letzte⸗pag. 32. ꝛc. in Vorſchlag ge⸗ l, bracht iſt. 4. Daß ein Canal bei Schaumburg angefertiget werden ſoll, wie pag. 33 ewoͤhn⸗ bemerkt iſt. 1779 5. Daß alsdenn die Warthe nach der Oder, wie weiter oben angezeigt r wor⸗ hnicht den, jedoch nur in einem Canal geleitet werden ſolle. wieder Zuerſt kommt die ganze Sache auf die Allerhoͤchſte Genehmigung und hig ge⸗ Bewilligung der Koſten, und dann, auf eine dem weitlaͤuftigen Unternehmen nan ge⸗ angemeſſene baldige und gute ar hin di deſſelben an. Wenn jene erfolgt geben ſind, woran nicht zu zweifeln iſt, die landesvaͤterliche Guͤte unſeres beſten Koͤniges gewiß keine Grenzen hat, d bald die Erhaltung und das Gluͤck eini Nach ger tauſend Unterthanen davon abhaͤngt, ſo wird die Ausfuͤhrung einem thaͤti⸗ en denn gen, und mit ſolchen Geſchaͤften bekannten Manne ſehr leicht vorkommen, weil 1 E alle vorgeſchlagene Arbeiten weder kuͤnſtlich noch gefaͤhrlich, vielmehr einem je daß die den Waſſerbauverſtaͤndigen, ja ich moͤchte faſt ſagen, einem jeden Graben⸗ und aber der Wallmeiſter im Warthebruch bekannt genug ſind. Nur allein die Witterung, ich hier der Waſſerſtand, und dann Wiederſpruͤche von Seiten der Menſchen, die ent gemehr, weder wegen ihres Amtes, oder wegen ihres Privat N dutzens dabei intereßirt ſind, koͤnnen Schwuͤrigkeiten verurſachen. diu umn Jenen kann man in dieſem Fall nichts als Geduld und Zeit entgegen ſe b geſtel tzen, denn an Verlegung der Ufer oder an Schoͤpfwerke und dergleichen kuͤnſtli⸗ ſachlih⸗ che Huͤlfsmittel iſt hier nicht zu denken; da die Arbeiten blos im Strohm und tbe und an verſchiedenen Stellen auf eine Weite von 3 Meilen zerſtreuet ſind, und beim hrlichen Anwachs der Stroͤhme gar nichts zu thun iſt. Nur ſo viel haͤngt dabei von ei ürde in ner geſchickten Einleitung ab, daß, zur guten Jahrszeit, und bei niedrigem en Der⸗ Waſſerſtande, alles aufgebolen und dann weder Muͤhe noch Geld geſchonet auf di werde. nuf fo⸗ Um Widerſpruͤche zu heben dazu gehoͤrt auch Zeit und Geduld und viele Daß ſanftmuͤthige Herablaſſung, und wenn das alles nicht helfen will, ünhen x*. ehen